FAQ fairriester

Häufige Fragen zur Riester-Rente und zum fairriester




1. fairriester

fairr.de bietet den fairriester an. Dies ist ein Altersvorsorgevertrag, den wir zusammen mit unseren Partnern bei der Sutor Bank entwickelt haben. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, der die staatlich regulierte Riesterstruktur nutzt.
Riesterverträge bieten grundsätzlich eine ganze Reihe von Vorteilen für den langfristigen Vermögensaufbau, wie zum Beispiel steuerliche Aspekte und Sicherheit. Gleichzeitig haben wir den fairriester so gestaltet, dass er für sehr viele Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen Sinn ergibt. Ob Vermögensaufbau mit dem fairriester auch Sinn für Dich machen könnte, kannst Du hier herausfinden.
fairr.de bietet einen sogenannten Riester mit Fondssparplan an. Das Besondere ist jedoch, dass Du nicht einzelne Fonds auswählen musst, sondern ein professionell strukturiertes Portfolio der ausgezeichneten Sutor Bank-Vermögensverwaltung bekommst. Dabei geht es um langfristige Geldanlage und nicht um spekulieren oder „zocken“. Weitere Informationen zu Deiner Geldanlage findest Du hier.
Du schließt einen Vertrag mit unserer Partnerbank Sutor Bank. fairr.de fungiert dabei als Vermittler.
Ja, der fairriester ist ein zertifizierter Riestervertrag und von der BZSt (Zertifizierungsstelle des Bundeszentralamts für Steuern) unter der Nummer 006078 zertifiziert.
Der Kapitalmarkt hat für Anleihen oder für Aktien bestimmte Renditen, welche sich sehr gut aus der Vergangenheit ableiten lassen. Die Unsicherheit kommt von den Schwankungen und diese sind nicht präzise, wie z.B. die durchschnittlichen Renditen, abzuleiten.

Die Vermögensverwaltung arbeitet also so, dass sie zum festgelegten Rentenbeginn die eingezahlten Beiträge, erhaltenen Zulagen und Kapitalüberträge garantiert. In den Anfangsjahren sollte dazu ein möglichst großes Polster (unter Berücksichtigung der Schwankungen) aufgebaut werden.
Eindeutig nein. Die Garantie bezieht sich immer nur auf den Endzeitpunkt und nur auf Deine geleisteten Beiträge (regelmäßige und Sonderzahlungen). Andernfalls könnte das Kapital nur in Form von Tagesgeld o.ä. investiert werden und hätte nur eine sehr geringe Renditechance.
Selbstverständlich. Allerdings gibt es eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren und das späteste Renteneintrittsalter ist der 84. Geburtstag. Deswegen ist das Maximalalter auf 72 Jahre gesetzt.
Natürlich. Es gibt kein Mindestalter für den fairriester. Oft ist es sogar sinnvoll sehr früh mit der Altersvorsorge anzufangen, um den Zinseszinseffekt möglichst lange zu nutzen.
Aufgrund der zahlreichen Vorteile der Riester-Rente kannst Du so einen effektiven Weg nutzen, um für Dein Kind Geld anzusparen. Dein Kind profitiert dabei von der abgeltungssteuerfreien Geldanlage im Riestermantel und kann den Vertrag später fortführen. Somit kannst Du schon mit relativ geringen Summen dafür sorgen, dass Du sagen kannst: die Rente meines Kindes ist sicher.
Du kannst Dich jederzeit in Deinem Kundenkonto einloggen, um Deine persönliche Portfolioübersicht einzusehen. Weitere Informationen zu Deiner Geldanlage findest Du im Menüpunkt Portfolio. Aktuelle Infos findest Du in unserem Blog.
Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Jahre. Andernfalls können die leider nicht planbaren Schwankungen der Kapitalmärkte nicht in Form von sinnvollen Renditechancen genutzt werden. Außerdem sind rechtliche, insbesondere steuerliche Vorgaben, zu beachten.
Die Wahl der Laufzeit hängt von Deinen persönlichen Lebensumständen ab. Wichtig ist aber, zu verstehen, was mit Deinem fairriester am Ende der Beitragsphase passiert:

Zum Ende der Beitragsphase passieren zwei Dinge. Zum einen kannst Du nicht weiter in Deinen fairriester einzahlen. Zum anderen wird alles nicht entnommene Kapital in eine Leibrente umgewandelt. Zu diesem Zeitpunkt gilt auch die Beitragsgarantie und Du kannst keine weiteren Entnahmen tätigen.

Vorteile einer kürzeren Laufzeit:
  • Dein restliches Kapital wird früher in eine Leibrente umgewandelt
  • Die Kapitalgarantie gilt zu einem früheren Zeitpunkt
Vorteile einer längeren Laufzeit:
  • Dein Kapital hat länger Zeit zu wachsen
Aufgrund der längeren Laufzeit kann normalerweise länger in Aktien investiert werden. Du hast länger die Flexibilität Entnahmen zu tätigen. Dies kann steuerlich vorteilhaft sein. Beachte dazu bitte auch die steuerlichen Fragen.

Sonderfall: Gefördertes Kapital kann zum Ende der Beitragsphase bis zu 30% entnommen werden. Das restliche geförderte Kapital muss verrentet werden.
1) Du kannst Deinen Vertrag jederzeit beitragsfrei stellen, das heißt Du behältst Deinen Vertrag, zahlst aber vorerst nicht weiter ein. Du kannst später die Einzahlungen jederzeit wieder aufnehmen.

2) Du kannst Deinen Vertrag jederzeit komplett kündigen. Beachte hierbei bitte, dass Du bisher erhaltene staatliche Förderung zurückzahlen und ggf. Erträge versteuern musst.

3) Du kannst zu einem anderen Anbieter wechseln und das bestehende Kapital übertragen.
Wenn Du Deinen Vertrag ganz kündigen oder auf einen anderen Anbieter übertragen möchtest, dann kannst Du dies mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres tun. Wenn Du Deine Zahlungen nur ruhen lassen möchtest, kannst Du dies jederzeit online tun. Wir würden uns aber freuen, wenn Du uns dies 10 Tage vorher mitteilst.
Ja, eine vollständige Kündigung des Vertrages muss schriftlich erfolgen. Deinen Vertrag ruhend stellen kannst Du aber online.
Ja und Nein. Grundsätzlich gibt es eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Jahren. Dies hängt mit der Beitragsgarantie und steuerlichen Aspekten zusammen. Allerdings hast Du zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, Deine Beiträge ruhen zu lassen und kannst den Vertrag auch kündigen. Bitte beachte auch die Bedingungen für Auszahlungen (Teilkündigungen).
Wenn Du selbst nicht förderberechtigt bist, zum Beispiel, weil Du nicht gesetzlich rentenversichert bist, kannst Du trotzdem Anspruch auf die staatliche Riesterförderung haben. Voraussetzung ist, dass Dein Ehegatte förderberechtigt ist, einen eigenen Riestervertrag hat und seinen, für die Förderung notwendigen, Mindesteigenbeitrag leistet. Du musst dann einen sog. Sockelbetrag von min. 60€ im Jahr einzahlen und kannst die volle Förderung erhalten.

Experten-Tipp: Wenn Du selbständig bist und keine Förderung erhältst, kannst Du Deinen Ehegatten rentenversicherungspflichtig einstellen. Dann schließt Ihr beide einen Riester-Vertrag ab und Du bist, wie oben dargestellt, auch förderberechtigt. Wenn Ihr Kinder habt, bekommt Ihr so auch noch die Kinderzulage.
Mit den Vor- und Nachteilen eines frühen bzw. späten Renteneintrittsalters haben wir uns ausführlich in einem Blogeintrag beschäftigt.
Nein. Du kannst Deinen Vertrag ruhen lassen, Auszahlungen vornehmen, Dein Guthaben auf einen anderen Anbieter übertragen oder kündigen.
Wenn Du zustimmst, werden wir und unsere Partnerbank Dich gelegentlich über für Dich relevante neue Produkte informieren oder Neuigkeiten mit Dir teilen.
Fairr.de ist Deine einfache, transparente und günstige Online-Altersvorsorge.
Das können wir natürlich nicht aufs Blatt genau beantworten, aber mit möglichst wenig. Schließlich sind wir Deine Online-Altersvorsorge. Unser Ziel ist es, alles online abzuwickeln. An manchen Stellen müssen wir aber noch aus technischen oder rechtlichen Gründen auf Papier zurückgreifen. Und wenn Du bestimmte Dinge gerne zugeschickt bekommen möchtest, sag uns einfach Bescheid.

2. Gebühren

In der Ansparphase fallen Verwaltungsgebühren und Vertriebskosten an, deren Höhe von Deinem verwalteten Vermögen abhängen. Zudem gibt es eine Konto- und Depotgebühr von jährlich fixen 27 €. Diese dienen zur Deckung der Kosten, die bei unserer Partnerbank durch die Verwaltung der Verträge entsteht. Alle Kosten werden von unserer Partnerbank erhoben und fairr.de erhält nur die Vertriebskosten. Was diese Gebühren für Deinen Vermögensaufbau bedeuten, kannst Du hier errechnen und mit einem herkömmlichen Riester-Fondssparplan vergleichen.
Vermögen bis 5.000 € 5.000 € - 10.000 € über 10.000 €
Sutor Bank 0,75% pro Jahr 0,5% pro Jahr 0,25% pro Jahr
+ 2,25 € pro Monat Kontoführungsgebühr
Fairr.de 0,75% pro Jahr 0,5% pro Jahr 0,25% pro Jahr
Fondsanbieter Ø 0,13% - 0,52% pro Jahr    Portfolio im Detail
Wenn Dir in der Auszahlphase unser Versicherungspartner eine lebenslange Rente zahlt, werden beim Renteneintritt einmalig 0,5% des zu verrentenden Kapitals fällig. 1,5% der monatlichen Rentenzahlungen werden als Gebühren von der Versicherung einbehalten. Diese Kosten sind in den garantierten Rentenfaktoren bereits enthalten.
Innerhalb der Vermögensverwaltung entstehen unvermeidliche externe Kosten in den Fonds, in die Dein Vermögen investiert wird. Auch hierbei versuchen wir unnötige Kosten zu vermeiden. Dass Du nur Fonds ohne Ausgabeaufschlag im Depot hast, ist selbstverständlich. Auch der Erwerb und Umtausch findet kostenlos statt.

Allerdings berechnen Fonds eine Verwaltungsvergütung. Da Deine Gelder hauptsächlich in ETFs und anderen passiven Fonds angelegt werden, ist diese Verwaltungsvergütung im Vergleich zu aktiven Fonds deutlich geringer.

Unser Ziel ist es, die laufenden Kosten so gering wie möglich zu halten, allerdings nur insoweit es einer sinnvollen Geldanlage nicht widerspricht. Zurzeit betragen die Kosten für die Fonds 0,12% - 0,72% pro Jahr. Wichtiger ist aber, wie viel Dein Portfolio im Durchschnitt kostet. Die Durchschnittskosten liegen aktuell zwischen 0,13% und 0,52% pro Jahr, abhängig von der Restlaufzeit Deines Vertrages. Diese Kosten werden von der Fondsgesellschaft im Kurs des Fonds automatisch berücksichtigt.
Laut einer gesetzlichen Vorgabe müssen Anbieter die höchsten Kosten ausweisen, die ein oder mehrere Fonds im Portfolio haben können. Dies sind bei uns 0,9% p.a., die eine Fondsgesellschaft maximal erheben darf, so dass ihr Fonds noch im fairriester-Portfolio enthalten sein darf. Dabei können die tatsächlichen Maximalkosten auch niedriger liegen. Beim fairriester kostet der teuerste Fonds aktuell 0,72% p.a. und der günstigste übrigens nur 0,12%. Wichtiger ist aber, wie viel Dein Portfolio im Durchschnitt kostet. Die Durchschnittskosten liegen aktuell zwischen 0,13% und 0,52%, abhängig von der Restlaufzeit Deines Vertrages. Eine genaue Übersicht über die Durchschnittskosten findest Du hier.
Vertriebskosten sind die Einnahmen von fairr.de, die unser Informationsangebot für Dich und unseren Service bezahlen.
Nein, fairr.de verzichtet auf jegliche Art von Abschlussprovisionen. Stattdessen erhalten wir die Vertriebskosten, die über die Laufzeit des Vertrages anfallen und an Deinen Anlageerfolg gekoppelt sind.
Abschlussprovisionen haben unserer Meinung nach keinen Vorteil für Dich. Wir sind nicht am schnellen Verkauf interessiert, um uns danach aus dem Staub machen zu können. Stattdessen wollen wir Dir helfen, langfristig Vermögen aufzubauen. Wir verdienen daher langfristig nur, wenn es Deiner Altersvorsorge gut geht und Du mit uns zufrieden bist.
Für die Umschichtungen selbst fallen keine Transaktionskosten an. Weder fairr.de noch unsere Partnerbank haben ein Interesse daran, durch häufige Umschichtungen für die eigene Rechnung viele Gebühren zu generieren.
Abschlussprovisionen, Ausgabeaufschläge, Umschichtungsgebühr, Einrichtungsgebühr, Kündigungskosten, Wechselkosten, Handelsgebühren, Transaktionskosten. Welche Vorteile das für Deinen Vermögensaufbau hat, zeigt dir unser Vergleichsrechner.

3. Über fairr.de

Wir sitzen in Berlin im Stadtteil Mitte. Unser Büro ist in der Torstraße 49, 10119 Berlin. Unsere Partnerbank sitzt in Hamburg, direkt an der Binnenalster in der Hermannstr. 46, 20095 Hamburg.
Selbstverständlich. Komm einfach bei uns vorbei. Einen Kaffee oder Tee gibt’s natürlich auch, manchmal sogar Kekse.
Hinter fairr.de steht ein Team, das das Ziel verfolgt, Altersvorsorge einfach, kostengünstig und transparent zu gestalten. Mehr über uns erfährst Du hier.
Wir versuchen konsequent unseren Kunden das beste Produkt zu bieten, angefangen von günstigen Gebühren über transparente Geldanlage bis hin zu wissenschaftlich fundierter Vermögensverwaltung. Wir tun dies, weil wir dies für das richtige halten und weil wir so ein Produkt schaffen konnten, das wir selber als Kunden nutzen wollen.
Wir haben das beste Produkt kreiert, das wir konnten. Ob es fair ist, musst Du entscheiden. Teile gerne Deine Meinung mit uns und schicke uns eine E-Mail an info@fairr.de.
Mehr über die Idee und Philosophie hinter fairr.de erfährst Du hier.
Nein. fairr.de ist als Finanzanlagevermittler nach §34f GewO zugelassen.
Nun ja, wie bei jedem anderen Vermittler garantiert Dir das niemand. Allerdings ist für den Fall, dass es uns nicht mehr geben sollte, vorgesorgt und unser Geschäftsmodell gibt uns durch die Gebührenstruktur den Anreiz immer an Deiner Seite zu bleiben.

Manchmal zielt diese Frage auch darauf ab, ob wir uns mit Deinem Geld aus dem Staub machen könnten. Nein! fairr.de hat weder Kontakt mit - noch Zugriff auf - Dein Geld.
E-Mail: support@fairr.de
Telefon: 030-94413188
Facebook: www.facebook.com/fairr.de
Twitter: @fairrde
Post:
Fairr.de GmbH
Schönhauser Allee 59
10437 Berlin

4. Altersvorsorge

Statt Dir zu erzählen, dass sparen wichtig ist, um im Alter die zu geringe staatliche Rente auszugleichen, probier doch einfach unseren Rentenschätzer aus und mache Dir ein Bild davon, wie viel staatliche Rente Du ungefähr erwarten kannst. Ob diese Summe ausreicht, hängt dann davon ab, wie viel Geld Du im Alter zur Verfügung haben möchtest.

Für Selbständige: Du bekommst keine staatliche Rente und musst deswegen komplett privat vorsorgen.
Die Altersvorsorge in Deutschland basiert auf dem sogenannten 3-Säulen-Modell.

Die drei Säulen sind:
  1. Gesetzliche Rente
  2. Betriebliche Altersvorsorge
  3. Private Altersvorsorge

Entscheidend für die Art der Vorsorge ist Dein Berufsstatus:
  • Angestellter oder Arbeiter:
    Du bekommst die gesetzliche Rente, da Du in der Rentenversicherung pflichtversichert bist. Oft hast Du zusätzlich Zugang zu einer betrieblichen Altersvorsorge Deines Arbeitgebers, in die Dein Arbeitgeber häufig zuzahlt. Näheres erfährst Du bei Deiner Personalabteilung oder Deinem Chef. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit einer Rentenlücke hoch, das heißt Deine zukünftige Rente ist geringer als Dein aktueller Nettoverdienst oder geringer als das, was Du im Alter zum Leben brauchst. Wie hoch Deine zukünftige Rente sein wird, kannst Du mit unserem Rentenschätzer berechnen.
  • Selbständiger:
    Du bekommst keine gesetzliche Rente, außer Du hast freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Um Deine Altersvorsorge musst Du dich vollständig selbst kümmern. Viele Selbständigen sorgen deswegen mit Angeboten für die private Altersvorsorge vor. Wir haben den fairriester und auch den fairrürup so konzipiert, dass er für Selbständige attraktiv ist.
  • Beamter:
    Du bekommst eine Pension. Diese ist hauptsächlich abhängig von der Höhe Deiner Besoldung. Auch bei einer Beamtenpension ist eine Rentenlücke möglich, das heißt, Deine zukünftige Rente ist geringer als Dein aktueller Nettoverdienst oder geringer als das, was Du im Alter zum Leben brauchst. Als Beamter hast Du jedoch die Möglichkeit, zusätzlich eine private Altersvorsorge abzuschließen. Wir haben den fairriester und auch den fairrürup so konzipiert, dass er für Beamte attraktiv ist: Riester-Rente für Beamte.
Durch die Pflichtversicherung in der staatlichen Rentenversicherung finanzieren die Beitragszahler die Renten der jetzigen Rentner. Gleichzeitig erwerben sie sogenannte Rentenpunkte, die bemessen, wie viel Rente sie später selbst erwarten können. Wie hoch die Rente pro Rentenpunkt ist und wofür sonst Rentenpunkte vergeben werden (zum Beispiel Zeiten der Erwerbslosigkeit wegen Mutterschutz), ist von Reformen der Politik abhängig.
Wir alle wissen, dass die Lebenserwartung steigt. Generell solltest Du Dir aber die Frage stellen, welches Risiko Du eingehen möchtest: Geld gespart zu haben und es später nicht aufzubrauchen oder alt zu werden ohne genügend Geld für einen schönen Lebensabend?

5. Riester

Die Riester-Rente bietet Dir eine Reihe von allgemeinen Vorteilen:

  • Beitragsgarantie zum Ende der Einzahlungsphase
  • Kündigung & Wechsel des Anbieters ist möglich
  • Staatliche Förderung für Förderberechtigte
  • Verschiedene Steuervorteile
  • Möglicher Hartz-IV- & Insolvenzschutz
  • Flexible Ein und Auszahlungen
  • Fokus auf den Vermögensaufbau
  • Vollständig transparente Kosten
  • Investition in kostengünstige Fonds
  • Wissenschaftlich basierte Vermögensverwaltung
  • Breite Diversifikation des Portfolios
  • Altersabhängige Geldanlage durch Ablaufmanagement
  • 24/7 Online Zugriff
Wie bei allen Finanzprodukten gibt es neben den Vorteilen auch Nachteile bei der Riester-Rente. Zu diesen zählen:
  • Keine Beleihung möglich (ist bei Altersvermögen aber auch nicht zu empfehlen)
  • Für manche Geringverdiener lohnt sich die Riester-Rente nicht
  • Dein Vermögen schwankt während der Laufzeit (dies ist aber bei renditestarken Anlagen allgemein nicht zu vermeiden)
  • Die Beitragsgarantie gilt erst zum Laufzeitende
  • Entnahmen sind nur unter bestimmten Bedingungen möglich
Die Riester-Rente ist eine optional durch staatliche Zulagen und Steuervergünstigungen geförderte private Altersvorsorge in Deutschland. Der Name „Riester-Rente“ geht auf Walter Riester zurück.

Grund für die Riester-Rente war die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2001, bei der das Nettorentenniveau eines sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der 45 Jahre lang Sozialversicherungsbeträge eingezahlt hat, von 70 % auf 67 % reduziert wurde.

Umgangssprachlich nennt man die Vorsorge mit einer Riester-Rente in Deutschland auch „riestern“.
Die Riester-Rente rentiert sich grundsätzlich für alle, die für das Alter vorsorgen möchten. Leider eignet sich die Riester-Rente oft für Geringverdiener nicht. Von einem geförderten Riester profitieren eher Menschen mit mittleren Einkommen und Familien.
Generell kann man sagen, profitieren von der Riester-Rente besonders folgende Gruppen:

  • Gut verdienende Paare ohne Kinder
  • Familien mit Kindern
  • Singles
  • Alleinerziehende
Einfach gesagt: Jeder! (ja, auch Selbständige)

Man muss folgendes unterscheiden:
  1. Wer darf eine Riester-Rente abschließen? (ohne Förderung)
  2. Wer darf eine Riester-Rente abschließen und bekommt zusätzlich staatliche Förderung?

Hinweis: Eine Riester-Rente ohne staatliche Förderung mag auf den ersten Blick unattraktiv klingen, hat aber viele Vorteile: Es gilt die sogenannte 12/62 Regelung, laut der bei Auszahlungen nur die Hälfte des Gewinns versteuert werden muss.

Wer eine Riester-Rente mit Riester-Förderung abschließen darf:
  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer,
  • Rentenversicherungspflichtige Selbstständige (z. B. Handwerker (allerdings mit Befreiungsmöglichkeit gem. § 2 Ziff. 8 SGB VI, nach 18 Jahren oder 216 Monaten Pflichtbeitragszeiten) und über die Künstlersozialkasse versicherte Künstler)
  • Pflichtversicherte nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte
  • Bezieher von Arbeitslosengeld (einschließlich berechtigter Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen und/oder Vermögen ruhen)
  • Bezieher von Krankengeld
  • ALG-II-Empfänger
  • Nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • geringfügig Beschäftigte, die sich nicht von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung haben befreien lassen
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren
  • Beamte, Richter und Soldaten sowie diesen gleichgestellte Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind, weil ihnen eine beamtenrechtliche oder beamtenähnliche Versorgung gewährleistet wird
  • Amtsträger
  • vollständig Erwerbsgeminderte oder Dienstunfähige
  • Kindererziehende (nachdem sie die Kindererziehungszeiten beantragt haben)
  • Ehepartner/Lebenspartner von unmittelbar Zulageberechtigten erhalten ebenfalls Zulagen, auch wenn sie in eigener Person nur mittelbar berechtigt sind. Voraussetzung ist, dass sie nicht selbst unmittelbar förderberechtigt sind, nicht dauernd vom Partner getrennt leben und beide ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum haben
  • Wer eine Riester-Rente ohne Riester-Förderung abschließen darf:
  • nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige,
  • Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (Versorgungswerke), also zum Beispiel Anwälte, Steuerberater, Ärzte.
  • Geringfügig Beschäftigte (450 Euro Job), die der Zahlung an die gesetzliche Rentenversicherung widersprochen haben
  • Bezieher einer Rente wegen teilweise verminderter Erwerbsfähigkeit ohne rentenversicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit und
  • Studenten, die nicht rentenversicherungspflichtig sind
Aufgrund der zahlreichen Vorteile der Riester-Rente kannst Du so einen effektiven Weg nutzen, um für Dein Kind Geld anzusparen. Dein Kind profitiert dabei von der abgeltungssteuerfreien Geldanlage im Riestermantel und kann den Vertrag später fortführen. Somit kannst Du schon mit relativ geringen Summen dafür sorgen, dass Du sagen kannst: die Rente meines Kindes ist sicher.
Es gibt bei Riester-Renten-Verträgen verschiedene Typen:
  • Riester-Banksparpläne
  • Riester-Rentenversicherungen
  • Riester-Fondssparplan
  • Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung
  • Riester-Darlehen
  • Riester-Kombi-Kredit
  • Riester-Bausparvertrag

Wir bieten mit dem fairriester einen Riester-Fondssparplan an. Bei uns musst Du jedoch nicht selbst einen Fond auswählen, sondern Dein Geld wird für Dich in einem jeweils für Dein Alter passenden weltweit diversifizierten Portfolio angelegt.
Es gibt grundsätzlich keine Beschränkung. Du kannst auch mehrere Riester-Verträge abschließen.

Achtung bei geförderten Riester-Renten: Die steuerliche Förderung der Riester-Rente bekommst Du auf alle abgeschlossenen Verträge, da diese automatisch über das Finanzamt erfolgt. Du musst nur Deine Beiträge in der Steuererklärung angeben. Die Förderung durch Zulagen erfolgt über die ZfA und nach §87 EStG wird die Zulage nur für zwei Riester-Verträge gewährt. Die Zulage wird zum Verhältnis der geleisteten Beiträge verteilt.

Unser Tipp: Wenn Du die Förderung in Anspruch nimmst, am besten den Zulagenanspruch mit einem oder max. zwei Riester-Renten ausschöpfen.
Ja, auch Selbständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, dürfen eine Riester-Rente und auch unseren fairriester abschließen.
Das hängt stark von Deinen Lebensumständen und Deinen Wünschen fürs Alter ab. Die folgende Faustregel wird oft angewandt, um eine erste Schätzung zu machen:

Rente = Dein aktuelles Nettogehalt * Rentenabzugsfaktor

Der Rentenabzugsfaktor, häufig 80%, definiert, wie viel Prozent Deines Einkommens Du im Alter als Rente benötigst.

Beispiel: Dein aktuelles Nettogehalt (€3000) * 80% = €2400 Rente

Die meisten Menschen brauchen im Alter etwas weniger Geld als sie während des Berufslebens verdienen. Faktoren, die Du dabei berücksichtigen solltest, sind unter anderem ob Du in einem abbezahlten Haus oder zur Miete wohnst und ob vielleicht die Kinder dann aus dem Haus sind und entsprechende Kosten entfallen.

Dazu kannst Du das Endergebnis noch mit einem Inflationsfaktor multiplizieren: (1+Inflation)^(Renteneintrittsalter-Aktuelles Alter)

Beispiel:
Inflation 2% pro Jahr, Renteneintrittsalter 67, aktuelles Alter 37
Inflationsfaktor: (1+0,02)^(30) = 1,81
Benötigte Rente nach Inflationsausgleich: €2400 * 1,81 = €4344
Je nach Riester-Renten-Typ und Anbieter sind folgende Gebühren und Bezugsgrößen möglich (nein, kein Scherz):
  • Abschlusskosten auf die Eigenbeiträge pro Jahr
  • Abschlusskosten auf die Summe der Eigenbeiträge (verteilt auf X Jahre)
  • Abschlusskosten auf die Zulagen pro Jahr
  • Abschlusskosten auf die Summe der Zulagen (verteilt auf X Jahre)
  • Vertriebskosten auf die Summe der Eigenbeiträge für X Jahre
  • Vertriebskosten auf die Eigenbeiträge pro Jahr
  • Vertriebskosten auf die Summe der Eigenbeiträge (verteilt auf X Jahre)
  • Vertriebskosten auf die Zulagen pro Jahr
  • Vertriebskosten auf die Summe der Zulagen (verteilt auf X Jahre)
  • Vertriebskosten auf die Summe der Eigenbeiträge für X Jahre
  • Verwaltungsfixkosten pro Jahr
  • Verwaltungsfixkosten pro Beitragszahlung
  • Laufende Verwaltungskosten auf die Eigenbeiträge pro Jahr
  • Laufende Verwaltungskosten auf die Summe der bis dahin eingezahlten Eigenbeiträge
  • Laufende Verwaltungskosten auf die Zulagen pro Jahr
  • Laufende Verwaltungskosten auf die Summe der bis dahin eingezahlten Zulagen
  • Laufende Verwaltungskosten auf den Barwert der Beitragssumme
  • Laufende Verwaltungskosten auf das garantierte Deckungskapital
  • Laufende Verwaltungskosten auf das garantierte Deckungskapital zu Rentenbeginn
  • Laufende Verwaltungskosten auf das Deckungskapital zu Rentenbeginn
  • Laufende Verwaltungskosten auf die erwartete Rente
  • Laufende Verwaltungskosten auf die erwartete Rente aus Zulagen
  • Laufende Verwaltungskosten auf pro €1000 garantiertes Deckungskapital
  • Laufende Verwaltungskosten auf den garantierten Vertragswert
  • Laufende Verwaltungskosten auf das Guthaben

Beim fairriester gibt es aber nur folgende Gebühren:
Verwaltungs- und Vertriebskosten auf den Depotwert
Konto- und Depotgebühr von €2,25/Monat
Welche steuerlichen Vorteile Du bei einer Riesterrente hast, erfährst Du am einfachsten mit unserem Vorteilsrechner. Hier aber noch mal im Überblick:

Bei einem Riester-Vertrag sind Kapitalerträge während der gesamten Laufzeit von der Abgeltungssteuer, dem Solidaritätsbeitrag und der Kirchensteuer befreit.

Entnahmen und Rentenzahlungen musst Du versteuern. Bei der Besteuerung der Riester-Rente gibt es aber einige Vorteile. Insgesamt lassen sich drei Fälle unterscheiden:

1. Fall Leibrente: Du hast vor dem Renteneintritt die Möglichkeit eine Leibrente zu wählen. In diesem Fall wird nur der Ertragsanteil (bei einem Rentenalter von 67 aktuell 17%) mit Deinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Oft liegt die Rente unter dem Freibetrag und ist damit steuerfrei.

Beispiel: Bei 1.000€ Rente musst Du nur 170€ Ertragsanteil versteuern.

2. Fall Entnahme: Wenn Du ab 62 Geld entnehmen möchtest und der Vertrag seit mindestens 12 Jahren läuft, kannst Du die sogenannte 12 / 62 Regel in Anspruch nehmen. Du zahlst dann Deinen persönlichen Einkommensteuersatz auf die Hälfte der Erträge, die in dem Entnahmebetrag enthalten sind.

Beispiel: Du entnimmst 10.000€, davon sind 4.000€ Einzahlungen und 6.000€ Erträge, dann musst Du 3.000€ als Einkommen versteuern.

Sonderfall für gefördertes Kapital:
Wenn Du Die staatliche Riester-Förderung in Anspruch nimmst, hat dies folgende steuerlichen Auswirkungen: Die ausgezahlte Rente wird mit Deinem persönlichem Einkommensteuersatz im Alter besteuert. Vorher kannst Du bis zu 30% des angesparten Kapitals bei Renteneintritt entnehmen. Außerdem bekommst Du staatliche Zulagen in der Ansparphase und kannst die Zahlungen in Deiner jährlichen Einkommensteuererklärung absetzen. (Es gilt die sogenannte günstiger Prüfung)

6. Einzahlungsphase

Grundsätzlich, ja. Wir haben das Produkt flexibel gestaltet, damit Du in verschiedenen Lebenslagen Deine Altersvorsorge anpassen kannst. Bitte beachte aber die Bedingungen für die vorzeitigen Auszahlungen.
Ja, diese Möglichkeit hast Du grundsätzlich. Wir haben das Produkt flexibel gestaltet, damit Du in verschiedenen Lebenslagen Deine Altersvorsorge anpassen kannst. Bitte beachte die Bedingungen für die vorzeitigen Auszahlungen.
Vorzeitige Auszahlungen sind für ungefördertes Vermögen kostenlos möglich.

Für die Beiträge, für welche Du die staatliche Riesterförderung in Anspruch genommen hast, gelten die gesetzlichen Auszahlungsregelungen. Das heißt, dass Du zum Renteneintrittsalter bis zu 30% des angesparten Vermögens entnehmen kannst. Der Restbetrag wird in einen lebenslangen Auszahlplan bzw. eine Leibrente umgewandelt. Vorher sind nur förderschädliche Auszahlungen möglich (d.h. die Zulagen und Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden).

Auch für den ungeförderten Teil gelten einige gesetzliche Vorgaben, da Du die Förderung auch rückwirkend beantragen kannst. Daher gelten grundsätzlich folgende Bedingungen für vorzeitige Auszahlungen:

  • Entnahmen sind 1x pro Jahr möglich
  • Entnahmen müssen mind. 1.000 € betragen
  • Für das aktuelle und die letzten beiden Beitragsjahre können nur Beträge ausgezahlt werden, die über 2.100 € pro Jahr liegen
Beispiel: Du hast 10.000 € in 2014 eingezahlt. Dann kannst Du 10.000 € - 2.100 € = 7.900 € ohne weiteres entnehmen.

Heißt das, dass Du immer einen Restbetrag im Depot belassen musst? Nein, wenn Du nicht förderst und nachweisen kannst, dass Du nicht förderberechtigt warst, kannst Du das gesamte Guthaben entnehmen. Alternativ kannst Du natürlich jederzeit den Vertrag kündigen. Versteuern musst Du dabei immer nur die Erträge.
In unserem Beispiel könntest Du so also auch die restlichen 2.100 € entnehmen.

Entnahmen sind mit gewissen Nachteilen verbunden. So sinkt natürlich Dein zukünftig zu erwartendes Altersvermögen und auch die Garantie Deiner Beiträge wird abgesenkt. Zusätzlich musst Du bei Entnahmen den Gewinnanteil versteuern. Daher bieten sich Entnahmen vor allem dann an, wenn Du dringend Geld brauchst und gleichzeitig Dein persönlicher Steuersatz niedrig ist, zum Beispiel falls Du einmal arbeitslos werden solltest. Deine persönliche steuerliche Situation solltest Du immer mit Deinem Steuerberater besprechen.
Denke daran, es ist ein Teil Deiner Altersvorsorge. Du solltest Dir nur im absoluten Notfall, z.B. bei einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit, überlegen, Geld auszuzahlen. Immerhin verringern sich bei einer Auszahlung Deine zukünftige zu erwartende Rente und die garantierten Beiträge zum Laufzeitende. Ein neues Auto oder eine teure Fernreise sollte also vielleicht davon nicht bezahlt werden.
Bei Entnahmen solltest Du zunächst überlegen, ob Du das Geld wirklich brauchst. Auch musst Du die Bedingungen für Entnahmen beachten. Dein Geld wird proportional aus Deinen Beiträgen und den Erträgen entnommen und die Beitragsgarantie für die verbliebenen Beiträge sinkt entsprechend. Wenn Du wissen möchtest, welche Auswirkungen eine bestimmte Entnahme auf Deinen Vertrag hat, wende Dich an uns. Kontakt zu fairr.de
Deine regelmäßigen Beiträge kannst Du einfach im online Banking ändern. Zuzahlungen (Einmalzahlungen) kannst Du bequem von jedem anderen Konto auf Dein fairriester- bzw. fairrflex-Konto überweisen.
Monatliche Beiträge werden in der Regel zum 1. jeden Monats abgebucht.
Du kannst Deine Beiträge jederzeit verändern. Dabei kannst Du sie auch auf null reduzieren und später, wenn Dir sparen wieder möglich ist, wieder anheben.
Ja, Du kannst Deine Beiträge jederzeit anpassen.
Einfach in Deinem Kundenkonto einloggen und im Depot unter Zahlungsdaten Änderung vornehmen. Du kannst hier sowohl den Betrag als auch den Zahlungsrhythmus und Zahlungszeitpunkt ändern.
Einfach in Deinem Kundenkonto einloggen und unter „Meine Daten“ ändern.
Einfach in Deinem Kundenkonto einloggen und unter „Meine Daten“ ändern.
Einfach in Deinem Kundenkonto einloggen und unter „Meine Daten“ ändern.
Einfach in Deinem Kundenkonto einloggen und unter „Meine Daten“ ändern.
Beim Todesfall vor Rentenbeginn (also während der Ansparphase) erhält Dein Ehepartner (eingetragener Lebenspartner) eine Witwenrente, die aus dem bereits aufgebauten Kapital finanziert wird. Wenn kein Ehepartner (Lebenspartner) existiert, bekommen kindergeldberechtigte Kinder eine Waisenrente.

Das Kapital kann auch förderunschädlich auf einen Vertrag Deines Ehepartners (eingetragener Lebenspartner) übertragen werden, das heißt, dass Du die Zulagen und Steuervorteile nicht zurückzahlen musst.

7. Auszahlungsphase

Bei Riester-Fondssparplänen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder eine Versicherung übernimmt die Rentenzahlungen ab dem Renteneintrittsalter und zahlt eine Leibrente oder der Anbieter und eine Versicherung teilen sich die Rentenzahlungen, wobei der Anbieter die Rente bis maximal 85 zahlen darf. Danach übernimmt in jedem Fall eine Versicherung. Diesen Fall bezeichnet man als „Auszahlungsplan mit unmittelbar anschließender Teilkapitalverrentung“.
Ja! Eine Verschiebung des Renteneintrittsalters nach hinten ist möglich. Ein Vorziehen bedarf immer der Zustimmung der Sutor Bank, da hier geprüft werden muss, ob die Riesterbeitragsgarantie auch zu dem dann früheren Termin erfüllt ist. Das Vorverlegen oder Hinausschieben des Renteneintrittsalters kann nur mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 13 Monaten erfolgen.
Eine Änderung des Rentenbeginns führt außerdem automatisch zu einer Anpassung der garantierten Rentenfaktoren zu den dann gültigen Bedingungen.
Wir sind der einzige Riester-Fondssparplan Vermittler, der Dir bereits bei Vertragsabschluss eine transparente, zuverlässige und kostengünstige Lösung für die Verrentung bietet. Unser Vertragspartner, die myLife Lebensversicherung AG, sichert Dir bereits bei Vertragsabschluss zu, Dir ab Rentenbeginn eine lebenslange Rente zu zahlen. Die Rentenhöhe setzt sich zusammen aus garantiertem Rentenfaktor und Überschussbeteiligung.
Unser Versicherungspartner sagt Dir bei Vertragsabschluss im Rahmen einer sogenannten Anwartschaft zu, Dir eine bestimmte garantierte Rente pro 10.000€ Vertragsguthaben zu zahlen. Diese Zahl, garantierte Rente pro 10.000€ Vertragsguthaben, bezeichnet man als garantierten Rentenfaktor. Hinzu kommt noch die Überschussbeteiligung. Garantie und Überschüsse ergeben dann den voraussichtlichen Rentenfaktor.

Die Überschussbeteiligung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Die Garantie ist konservativ kalkuliert, da die Versicherung sicher sein muss, sie leisten zu können. Wenn es besser läuft als in dieser konservativen Kalkulation angenommen (zum Beispiel weil weniger Kosten angefallen sind, weil mehr Erträge als erwartet erwirtschaftet wurden oder weil mehr Versicherte als statistisch vorausgesagt gestorben sind), werden diese Gewinne (die Überschüsse) zu großen Teilen an die Versicherten weitergegeben.
Wir bieten Dir drei Modelle an, bei denen die Überschüsse wie folgt verwendet werden (Die Wahl der Gewinnbeteiligungssysteme kann bis 3 Monate vor Rentenbeginn ohne Auswirkung auf Deinen garantierten Rentenfaktor vogenommen werden):

1) Flexible Bonusrente: Eine Überschussbeteiligung von zurzeit 24% des garantierten Kapitals wird von Beginn an voll ausgeschüttet. Dieser Prozentsatz kann in Zukunft höher oder niedriger ausfallen, so dass die Gesamtrente geringfügig schwanken kann, aber nie unter die garantierte Rente fällt.
2) Volldynamische Rente: Die Überschüsse werden nicht direkt ausgeschüttet, sondern für eine Erhöhung der garantierten Rente verwendet. Die garantierte Rente steigt somit dauerhaft an. Zurzeit beträgt dieser Anstieg 1,97% pro Jahr.
3) Mischsystem: Die Überschüsse werden als Kombination der beiden oben genannten Systeme ausgezahlt.
Das hängt davon ab, welche Form der Hinterbliebenenabsicherung Du gewählt hast.
Du kannst zwischen drei Formen der Hinterbliebenenabsicherung wählen (Die Wahl der Absicherung kann bis 3 Monate vor Rentenbeginn vogenommen werden. Es gelten dann die zum Zeitpunkt der Wahl gültigen garantierten Rentenfaktoren):

1) Keine Absicherung: Wenn Du Dich gegen eine Hinterbliebenenabsicherung entscheidest (zum Beispiel weil Du keinen Partner und keine Kinder hast), wird nichts vererbt. In diesem Fall ist Deine Rente am höchsten.

2) 10 Jahre Rentengarantiezeit: Wählst Du die Rentengarantiezeit von 10 Jahren, fällt Deine Rente minimal geringer aus. Stirbst Du zum Beispiel 6 Jahre nach Beginn der Rentenphase, wird das verbleibende Kapital aus 4 Jahren Rentenanspruch wiederum in Form einer Rente an Deine Hinterbliebenen ausbezahlt.

3) Restkapitalabfindung: In diesem Fall erhalten Deine Hinterbliebenen eine Rente aus dem bestehenden Restkapital. Dieses ergibt sich aus dem angesparten Kapital zum Rentenbeginn abzüglich der bis zum Tod bereits ausgezahlten Rentenzahlungen.
Bei Renteneintritt werden einmalig 0,5% des zu verrentenden Kapitals fällig. 1,5% der monatlichen Rentenzahlungen werden als Gebühren von der Versicherung einbehalten. Diese Kosten sind in den Rentenfaktoren bereits enthalten.
Die Verrentung wird von der myLife Lebensversicherung AG aus Göttingen übernommen.
Die myLife Lebensversicherung AG hat sich als einziger Lebensversicherer in Deutschland auf Tarife ohne Abschluss- und laufende Provisionen spezialisiert. Sie bietet ihren Kunden im Jahr 2015 mit 4,0 Prozent eine der höchsten Gesamtverzinsungen aller deutscher Lebensversicherer.

Die gesetzlichen Anforderungen der Solvabilität übertrifft die myLife Lebensversicherung AG mit 259% deutlich (Stand: 31.12.2014). Im Morgen & Morgen-Belastungstest 2013/2014 erhielt der Lebensversicherer die Note „sehr gut
Ja, das ist möglich. Deshalb geben wir Dir eine Höchstrentenzusage. Das bedeutet: Wenn sich die Rechnungsgrundlagen (zum Beispiel Garantiezins und Sterbetafel) zum Renteneintritt zu Deinen Gunsten geändert haben, bekommst Du eine Rente zu den günstigeren Konditionen.

Auf der anderen Seite können die Verrentungsbedingungen wie im Versicherungsvertragsgesetz geregelt von einem unabhängigen Treuhänder geprüft und durch die Versicherung auch zu Deinen Ungunsten angepasst werden (§163 VVG).
Oft wird behauptet, einige Verträge würden eine sog. Treuhänderklausel beinhalten, welche die nachträgliche Anpassung der Garantiefaktoren bei Zustimmung eines unabhängigen Treuhänders ermöglicht. Das ist nicht korrekt. Aufgrund § 163 VVG ist diese Anpassung im Normalfall für jeden üblichen Versicherungsvertrag möglich.

Einige Gesellschaften verpflichten sich in ihren Versicherungsbedingungen jedoch dazu, auf die Anwendung des §163 VVG zu verzichten (Hier könnte dann richtigerweise von Treuhänderklausel gesprochen werden). Auf den ersten Blick könnte man vermuten, dass eine solche Klausel die Sicherheit für den einzelnen Kunden erhöht, da die Bedingungen scheinbar nicht zu seinem Nachteil geändert werden können. Gerät eine solche Versicherung aber aufgrund zu hoher Zusagen in eine Schieflage und kann ihren Verpflichtungen deshalb nicht mehr nachkommen, ist eine Anpassung dennoch möglich – und zwar durch die Aufsichtsbehörden gem. § 89 VAG bzw. durch die Auffanggesellschaft Protektor Lebensversicherung AG, die im Falle der Insolvenz eine Zwangsverwaltung übernimmt. Eine absolute Sicherheit gibt es also nicht.
Kein Riester-Fondssparplan (übrigens auch kein Riester-Banksparplan) bietet bereits bei Vertragsabschluss einen garantierten Rentenfaktor an. Die meisten Anbieter setzen stattdessen auf die Variante Auszahlplan mit angeschlossener Leibrente. Die Rentenhöhe steht dann erst bei Renteneintritt fest. Zudem sind die Rentenfaktoren auch im Vergleich zu Riester-Rentenversicherungen exzellent. Dies liegt an der hohen Leistungskraft der myLife Versicherung und den niedrigen Kosten.
Ja. Die garantierten Rentenfaktoren gelten für jegliches fairriester-Guthaben bis zu 300.000 Euro pro Vertrag.
Der garantierte Rentenfaktor gilt für das Guthaben bis zu 300.000 Euro pro Vertrag.
Das über 300.000 Euro hinausgehende Guthaben wird zu den Rechnungsgrundlagen (zum Beispiel Garantiezins und Sterbetafel) verrentet, die bei Rentenbeginn vorliegen. Diese können besser, aber auch schlechter ausfallen.
Die mylife-Versicherung kann bis maximal 50 Jahre vor Rentenbeginn eine Rentenzahlung zusagen.

Sollte Dein Vertrag noch mehr als 50 Jahre bis zur Rentenphase laufen, wird Dir ein Rentenfaktor mitgeteilt, sobald die Restlaufzeit 50 Jahre erreicht. Der Rentenfaktor basiert auf den dann gültigen Rechnungsgrundlagen (zum Beispiel Garantiezins und Sterbetafel).
Diese Variante ermöglicht es uns, Dir schon bei Vertragsabschluss Sicherheit für die Auszahlungsphase anzubieten.
Das schließen wir nicht aus, wenn es möglich ist, ihn für Dich vorteilhaft auszugestalten.
Zudem bietet nur der fairriester als einziger Riester-Fondssparplan eine klare und transparente Verrentungslösung bereits bei Vertragsabschluss.
Durch eine Änderung des Rentenalters, ändert sich die Restlaufzeit des Vertrages und dadurch auch Dein Anlageportfolio. Dabei darf die Beitragsgarantie, die unsere Partnerbank Dir gibt, aber nicht in Gefahr geraten. Wann dies der Fall ist, hängt unter anderem von der Restlaufzeit des Vertrages vor und nach der Änderung, dem Stand Deines Portfolios und der Entwicklung der Finanzmärkte ab. Ein späterer Renteneintritt ist jedoch häufig unproblematisch genauso wie eine Verkürzung der Laufzeit, wenn der Depotstand höher als die eingezahlten Beiträge ist. Ist der Depotstand niedriger als die eingezahlten Beiträge, würde durch eine Verkürzung weniger Zeit zur Verfügung stehen, das "Minus" wieder aufzuholen. Das Risiko für unsere Partnerbank steigt also und daher ist eine Verkürzung in diesen Fällen häufig nicht möglich. Sprich uns bei Bedarf gerne an.

8. Förderung

Einen Riestervertrag abschließen darf grundsätzlich einmal jeder. Dies kann aufgrund der vielen Vorteile des Riesterns auch sinnvoll sein, wenn man keine Förderung erhält. Denn diese erhalten nicht alle. Ob Du förderberechtigt bist, hängt von Deinem Beschäftigungsstatus ab.

Wer eine Riester-Rente mit Riester-Förderung abschließen darf:
  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • Rentenversicherungspflichtige Selbstständige (z. B. Handwerker (allerdings mit Befreiungsmöglichkeit gem. § 2 Ziff. 8 SGB VI, nach 18 Jahren oder 216 Monaten Pflichtbeitragszeiten) und über die Künstlersozialkasse versicherte Künstler)
  • Pflichtversicherte nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte
  • Bezieher von Arbeitslosengeld (einschließlich berechtigter Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen und/oder Vermögen ruhen)
  • Bezieher von Krankengeld
  • ALG-II-Empfänger
  • Nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • geringfügig Beschäftigte, die sich nicht von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung haben befreien lassen
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren
  • Beamte, Richter und Soldaten sowie diesen gleichgestellte Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind, weil ihnen eine beamtenrechtliche oder beamtenähnliche Versorgung gewährleistet wird
  • Amtsträger
  • vollständig Erwerbsgeminderte oder Dienstunfähige
  • Kindererziehende (nachdem sie die Kindererziehungszeiten beantragt haben)
  • Ehepartner/Lebenspartner von unmittelbar Zulageberechtigten erhalten ebenfalls Zulagen, auch wenn sie in eigener Person nur mittelbar berechtigt sind. Voraussetzung ist, dass sie nicht selbst unmittelbar förderberechtigt sind, nicht dauernd vom Partner getrennt leben und beide ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum haben
Wer eine Riester-Rente ohne Riester-Förderung abschließen darf:
  • nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige
  • Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (Versorgungswerke), also zum Beispiel Anwälte, Steuerberater, Ärzte.
  • Geringfügig Beschäftigte (450 Euro Job), die der Zahlung an die gesetzliche Rentenversicherung widersprochen haben
  • Bezieher einer Rente wegen teilweise verminderter Erwerbsfähigkeit ohne rentenversicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit und
  • Studenten, die nicht rentenversicherungspflichtig sind
Bei der Entscheidung zwischen gefördertem und ungefördertem Riester, solltest Du die Höhe der Zulagen und steuerlichen Vorteile mit den Nachteilen abwägen.
Ob sich eine Förderung des Riestervertrages lohnt, hängt von Deinen persönlichen Umständen ab. Dabei solltest Du die Höhe der Zulagen und steuerlichen Vorteile mit den Nachteilen abwägen.
Der Staat zahlt einen Teil Deines Gesamtbeitrags.
  • Besonders für nach 2008 geborene Kinder gibt es eine hohe Förderung von 300 € pro Kind pro Jahr.
  • 30% des geförderten Kapitals können zu Rentenbeginn entnommen werden.
  • Gefördertes Kapital ist sicher vor Hartz-IV, Pfändung und Insolvenz.
  • Du kannst Deine Beiträge zum geförderten Kapital steuerlich absetzen.
  • Du kannst ungefördertes Kapital auch noch 2 Jahre nachträglich in gefördertes umwandeln, in dem Du einen Zulagenantrag stellst.

Welche Nachteile hat die staatliche Förderung?
  • Du musst mindestens 70% des geförderten Kapitals als Leibrente auszahlen lassen.
  • Du musst die Leibrente als Einkommen voll versteuern.
  • Du kannst kein gefördertes Kapital entnehmen (dann müsstest Du die Förderung zurückzahlen).
  • Die Kinder-Förderung erhältst Du nur solange Du auch Kindergeld erhältst (höchstens bis zum 25. Lebensjahr Deines Kindes).
  • Du kannst gefördertes Kapital nicht mehr nachträglich in ungefördertes umwandeln.
Du erhältst bis zu 175 € pro Jahr. Außerdem erhältst Du bis zu 185 € für vor 2008 geborene Kinder und bis zu 300 € pro Jahr für ab 2008 geborene Kinder. Wie hoch Deine voraussichtlichen Zulagen sind, kannst Du hier berechnen.
Ja, als zertifizierter Riestervertrag ist der fairriester förder- und zulagenberechtigt.
Ja, als zertifizierter Riestervertrag ist der fairriester förder- und zulagenberechtigt.
Wenn Du förderberechtigt bist, musst Du die Zulagen beantragen. Nutze dazu unseren Dauerzulagenantrag im Login-Bereich, dann werden die Zulagen für Dich in Folgejahren automatisch beantragt. Deine Beiträge musst Du außerdem auf Deiner Steuererklärung angeben, um sie steuerlich geltend zu machen. Frage hierzu im Zweifel Deinen Steuerberater.
Um Zulagen zu erhalten, musst Du diese beantragen. Damit Du nicht jedes Jahr erneut einen Antrag ausfüllen musst, gibt es den sog. Dauerzulagenantrag. Dieser beantragt Deine Zulagen dauerhaft. Wichtig: Sollte sich Dein Einkommen verändern oder der Familienstand musst Du den Dauerzulagenantrag aktualisieren.
Wenn Du mittelbar förderberechtigt bist und Dein Ehepartner unmittelbar, dann erhältst Du Zulagen auf Deinen eigenen Riestervertrag, wenn Du einen Beitrag von mindestens 60 Euro im Jahr in Deinen Vertrag einzahlst und der förderberechtigte Ehepartner seinen Mindesteigenbeitrag erbringt. Der Mindesteigenbeitrag ist der Beitrag, der für die volle Förderung ausreicht. Hinweis: Einzahlungen über die 60 Euro hinaus werden als Schonvermögen behandelt, es gibt für diese jedoch keinen Anspruch auf Steuerabzug. Dies bestätigt ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom 29.7.2015 (X R 11/13).

9. Geldanlage

Bei Investmentfonds wird zwischen aktiven und passiven Fonds unterschieden. Aktive Fonds werden von einem Fondsmanager verwaltet, der die Zusammensetzung des Fonds dem aktuellen Marktgeschehen anpasst und versucht, von diesem zu profitieren. Dadurch kann er es schaffen, den Markt oder einen Vergleichsindex zu schlagen. Allerdings entstehen durch die Anpassungen im Portfolio auch Transaktionskosten, die in Kombination mit den im Vergleich zu passiven Fonds höheren Verwaltungsgebühren dazu führen, dass langfristig aktive Fonds schlechter abschneiden als vergleichbare passive Fonds.
ETF steht für Exchange-traded Fund, also börsengehandelter Fonds. Dabei handelt es sich meist, aber nicht immer, um passiv verwaltete Investmentfonds. Diese werden nicht von der emittierenden Investmentgesellschaft ausgegeben und zurückgenommen, sondern über die Börse ge- und verkauft. Dabei entstehen Transaktionskosten, da die Handelbarkeit (Liquidität) von Maklern gewährleistet wird. Dafür findet eine Preisbildung während der gesamten Börsenöffnungszeiten statt, während normale Investments einmal am Tag ihren Netto-Inventarwert veröffentlichen, der den Wert der im Fonds enthaltenen Wertpapiere widerspiegelt.
Sowohl bei normalen Investmentfonds als auch bei ETFs handelt es sich um Sondervermögen, das heißt die Wertpapiere im Fonds befinden sich außerhalb des Vermögens der Investmentgesellschaft und auch der verwahrenden Depotbank. Im Falle einer Insolvenz bleibt das Vermögen somit erhalten und Gläubiger der Investmentgesellschaft (oder Depotbank) haben weder Ansprüche noch Zugriff auf die Wertpapiere.
Ein Indexfonds bildet einen bestimmten Index nach, zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX). Dies erreicht ein Indexfonds entweder dadurch, dass er in die gleichen Wertpapiere investiert, die den Index bilden (sog. Full-Replication-Method oder Sampling-Method, wenn nur eine Auswahl der Wertpapiere erworben wird) oder die Wertentwicklung durch Derivate (Swaps) nachbilden (sog. synthetische Replikation). Da aktiv verwaltete Fonds häufig schlechter abschneiden als ihr Vergleichsindex, ist es oft besser, die Entwicklung des Index direkt nachzuvollziehen und dabei die Kosten möglichst gering zu halten.
ETFs sind zwar in der Regel sehr günstig, aber trotzdem entstehen auch in ETFs Kosten. Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio TER) liegt normalerweise zwischen 0%-1% pro Jahr auf das verwaltete Vermögen. Neben der Marge für die Investmentgesellschaft decken diese Gebühren unter anderem auch die Indexgebühren, Prospektkosten, Transaktionskosten und Kosten für den Börsenhandel. Die Kosten werden direkt dem Fonds entnommen.
Assetklassenfonds haben das Ziel eine gesamte Assetklasse abzubilden. Sie gehen dabei über die Abbildung eines einzelnen Index hinaus. Ein Assetklassenfonds Aktien Europa würde zum Beispiel den gesamten europäischen Aktienmarkt abbilden und daher eine sehr große Menge an Einzeltiteln enthalten und über eine entsprechend hohe Diversifikation verfügen.
Garantiefonds sind spezielle Investmentfonds, die zu einem festgesetzten Datum die Auszahlung einer bestimmten Summe garantieren. Dies ist entweder der ursprünglich eingezahlte Betrag, ein Prozentsatz dieses Betrags oder ein Höchststand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Laufzeit erreicht wurde.

Da Garantiefonds häufig mit hohen Kosten verbunden sind, wird Dein Geld beim fairriester nicht in Garantiefonds angelegt.
Dimensional Fund Advisors ist eine amerikanische Fondsgesellschaft, deren Anlagestrategie passiv ist und auf der Forschung zahlreicher Nobelpreisträger, u.a. Eugene Fama, Ken French und Robert Merton, beruht. Diese Forschung hat gezeigt, dass passive Geldanlage aktive schlägt und dass es zusätzlich Faktoren wie Value und Small Cap gibt, die zu einer besseren Performance führen. Auf diese Faktoren setzt Dimensional und hält dabei einen äußerst breit gestreuten Korb von Aktien. Mit ETFs sind Dimensional Fonds nur bedingt vergleichbar, da ETFs diese Faktoren nicht ausnutzen. Weitere Informationen findest Du in unserem Interview mit Christoph Kanzler, dem Deutschland-Chef von Dimensional.
Kapitalmärkte dienen dazu, Unternehmen und Staaten Kapital zur Verfügung zu stellen. Dies kann durch Eigenkapital (Aktien) oder Fremdkapital (Anleihen) geschehen. Aktien sind dabei grundsätzlich risikoreicher als Anleihen, da Aktionäre im Falle einer Unternehmenspleite als letzte ausbezahlt werden und daher oft nur sehr wenig oder gar nichts erhalten. Dafür nehmen sie in guten Zeiten auch am Gewinn des Unternehmens teil und sind daher häufig ertragsreicher als Anleihen. Hinzu kommt, dass sich das Risiko eines einzelnen Unternehmens sehr leicht dadurch reduzieren lässt, dass in möglichst viele Unternehmen investiert wird. Weiterhin lässt sich das Risiko noch weiter reduzieren, indem in Unternehmen in den verschiedensten Ländern und Branchen investiert wird. Durch eine solche Streuung investierst Du beim fairriester in tausende verschiedene Unternehmen. Die große Anzahl von Aktien stellt einen Durchschnitt der globalen Aktienmärkte dar und erwirtschaftet langfristig die durchschnittliche Rendite für alle Aktien, die sogenannte Marktrendite.

10. Steuern

Wenn Du Riesterzulagen erhältst, kannst Du Deine Beiträge inklusive Zulagen in der Steuererklärung geltend machen. Der Gesamtbetrag wird dann von Deinem Einkommen abzogen und vermindert Deine Steuerschuld. An diesem Punkt setzt nun die günstiger Prüfung ein. Dabei werden von Deiner Steuerersparnis die Zulagen abgezogen. Verbleibt ein positiver Betrag, ist dies Deine Steuerersparnis. Ist die Differenz negativ, hast Du keine Steuerersparnis. Stattdessen erhältst Du die Zulagen steuerfrei.

Beispiel:
Einzahlung inkl. Zulagen: 2100€
persönlicher Steuersatz: 40%
Zulagen: 175€.
Ersparnis = 2100€*40% = 840€.
Ersparnis minus Zulagen = 840€ - 175€ = 665€ Steuerersparnis, da 840€ > 175€.
Für gefördertes Kapital (den Teil aus den ersten eingezahlten 2100€ jedes Jahr) werden die Rentenzahlungen mit Deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Du kannst allerdings zu Beginn der Auszahlungsphase einmalig bis zu 30% des Kapitals entnehmen.

Beim ungeförderten Kapital (aus Überzahlung oder falls Du mal nicht förderberechtigt warst) kommt es darauf an, ob Geld durch eine Leibrente auszahlst oder gegen Ende der Laufzeit Entnahmen tätigst.

1. Fall Leibrente: Du hast vor dem Renteneintritt die Möglichkeit eine Leibrente zu wählen. In diesem Fall wird nur der Ertragsanteil (bei einem Rentenalter von 67 aktuell 17%) mit Deinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Oft liegt die Rente unter dem Freibetrag und ist damit steuerfrei.

Beispiel: Bei 1.000€ Rente musst Du nur 170€ Ertragsanteil versteuern.

2. Fall Entnahme: Wenn Du ab 62 Geld entnehmen möchtest und der Vertrag seit mindestens 12 Jahren läuft, kannst Du die sogenannte 12 / 62 Regel in Anspruch nehmen. Du zahlst dann Deinen persönlichen Einkommensteuersatz auf die Hälfte der Erträge, die in dem Entnahmebetrag enthalten sind.

Beispiel: Du entnimmst 10.000€, davon sind 4.000€ Einzahlungen und 6.000€ Erträge, dann musst Du 3.000€ als Einkommen versteuern.
Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Renten- berechtigten Dein Ertragsanteil in %
62 21 %
63 20 %
64 19 %
65 bis 66 18 %
67 17 %
68 16 %
69 bis 70 15 %
71 14 %
72 bis 73 13 %
74 12 %
75 11 %
76 bis 77 10 %
78 bis 79  9 %
80  8 %
81 bis 82  7 %
83 bis 84  6 %
85 bis 87  5 %
88 bis 91  4 %
92 bis 93  3 %
94 bis 96  2 %
ab 97  1 %
Welche steuerlichen Vorteile ein Riestervertrag für Dich hat, kannst Du einfach mit unserem Angebotsrechner herausfinden.

11. Sicherheit

Nein. Zu keinem Zeitpunkt kommt fairr.de mit Deinem Geld in Kontakt. Selbst als zugelassener Finanzanlagenvermittler dürfen wir dies auch nicht. Deine Beiträge fließen direkt in Dein Depot bei der Sutor Bank.
Dann ist Deine Geldanlage weiterhin sicher. Da fairr.de zu keinem Zeitpunkt mit Deinem Geld in Kontakt kommt, haben wir auch keinen Zugriff auf Dein Geld. Deine Anlage bliebe also unberührt. Auch für Deine Betreuung ist für diesen Fall eine Lösung vorgesehen.
Nein, das Geld und die Fondsanteile in Deinem Depot sind und bleiben Dein Eigentum. Die Bank verwaltet es nur für Dich. Damit ist es von einer Insolvenz nicht betroffen.
Die kurze unjuristische Antwort lautet: Besser. Das Geld und alle Fondsanteile bleiben Dein Eigentum. Die Bank verwaltet es nur für Dich. Die Einlagensicherung greift, wenn eine Bank ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Hast Du Geld auf einem Girokonto, dann ist diese Einlage zum Beispiel eine Verpflichtung der Bank, Dir dieses Geld wieder auszuzahlen, wenn Du es verlangst. Deine Anlage im fairriester stellt aber keine Einlage bei der Bank dar, sondern es bleibt Dein Eigentum. Damit wäre es von einer Insolvenz nicht betroffen.
Der Kapitalmarkt hat für Anleihen oder für Aktien bestimmte Renditen, welche sich sehr gut aus der Vergangenheit ableiten lassen. Die Unsicherheit kommt von den Schwankungen und diese sind nicht präzise, wie z.B. die durchschnittlichen Renditen, abzuleiten.

Die Vermögensverwaltung arbeitet also so, dass sie zum festgelegten Rentenbeginn die eingezahlten Beiträge, erhaltenen Zulagen und Kapitalüberträge garantiert. In den Anfangsjahren sollte dazu ein möglichst großes Polster (unter Berücksichtigung der Schwankungen) aufgebaut werden.
Eindeutig nein. Die Garantie bezieht sich immer nur auf den Endzeitpunkt und nur auf Deine geleisteten Beiträge (regelmäßige und Sonderzahlungen). Andernfalls könnte das Kapital nur in Form von Tagesgeld o.ä. investiert werden und hätte nur eine sehr geringe Renditechance.
Sollte die Sutor Bank in Schwierigkeiten geraten, kannst Du Deinen Vertrag auf einen anderen Anbieter übertragen. Dabei garantiert der neue Anbieter normalerweise das übertragene Kapital. Wenn Dein Depot also einen höheren Stand hat, als das was Du eingezahlt hast, dann hast Du Dein Garantielevel praktisch erhöht. Achte aber in diesem Fall auf mögliche Abschlussprovisionen oder andere Kosten.
In Deutschland herrschen strenge Vorschriften zum Schutz vor Geldwäsche und anderen Wirtschaftsdelikten. Daher müssen wir sicherstellen, dass Du Du bist, das heißt, dass Deine Angaben bzgl. Person und Anschrift der Realität entsprechen. So wird Geldwäsche und Betrug verhindert.
In Deutschland herrschen strenge Vorschriften zum Schutz vor Geldwäsche und anderen Wirtschaftsdelikten. Daher müssen wir sicherstellen, dass Du Du bist, das heißt, dass Deine Angaben bzgl. Person und Anschrift der Realität entsprechen. So wird Geldwäsche und Betrug verhindert.

12. Vermögensverwaltung

In der Vermögensverwaltung vereinen sich Expertise und Wissenschaft. Zuständig für die Anlageentscheidung ist der Anlageausschuss. Der Anlageausschuss der Bank besteht aus erfahrenen Kapitalmarktexperten und bestimmt die Ausrichtung der Anlagestrategie. Dazu fließen die Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Forschung bei der Portfoliokonstruktion mit ein. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage unserer Anlagephilosophie.
Das Geld wird am Kapitalmarkt in Form von Investmentfonds (genauer Indexfonds bzw. Assetklassenfonds) angelegt. Diese Fonds sind im juristischen Sinne Sondervermögen, d.h. sie sind nicht in der Bilanz der Bank und haften damit auch nicht für Verbindlichkeiten der Bank.

Die Auswahl erfolgt über verschiedene Assetklassen und innerhalb der Assetklassen sind sehr viele Einzelwerte enthalten (zum Teil mehrere tausend Einzeltitel je Fonds), um die Diversifikation zu erhöhen.

Weiterhin wird sehr stark auf eine kostengünstige Umsetzung geachtet. Das Ziel ist es, die Rendite vom Kapitalmarkt (fast) ungeschmälert zu erzielen und dem Anleger zukommen zu lassen. Zusammengefasst heißt das: Sicherheit, Diversifikation und geringe Kosten.
Es wird investiert und nicht spekuliert. "Time, not timing" lautet die Devise. Die Kapitalmarktrenditen erzielen Anleger nur, wenn Sie langfristig vollständig investiert sind. Einer der größten Fehler ist es, seine langfristigen Anlageziele auf Basis von aktuellen Ereignissen oder Modetrends über Bord zu werfen.
Der Anlagehorizont bestimmt im Wesentlichen die Aktienquote. Je länger die restliche Anlagedauer ist, desto höher ist der Aktienanteil. Bis zu 90% werden in Aktien(-fonds) investiert. Im letzten Anlagejahr wird der Aktienanteil auf nahe Null reduziert. Analog zu einer Flugzeuglandung werden die Aktien langsam systematisch reduziert. Hier beginnt der "Sinkflug" ca. bei 20 Jahren Restlaufzeit.
Aktien erbringen langfristig die höhere Rendite und Anleihen stabilisieren das Depot.
In der Vermögensverwaltung ist für jede (Rest)Laufzeit ein Musterdepot vorgesehen, insgesamt 23 Stück (bei längeren Laufzeiten gilt immer Jahr 23 vor Ende der Ansparphase). Die genauen Portfolios kannst Du hier einsehen. Der Ablauf durch die verschiedenen Portfolios ähnelt dem Sinkflug eines Flugzeugs beim Landeanflug. Durch diesen Sinkflug werden die Risiken in Deinem Portfolio zum Ende der Laufzeit reduziert. Dadurch wird Dein Portfolio sicherer und die Sutor Bank kann ihre Beitragsgarantie erfüllen, ohne unnötige Risiken eingehen zu müssen.
Die Vermögensverwaltung orientiert sich an den Leitlinien
  1. Kapitalmärkte funktionieren langfristig
  2. Starre Regeln werden vermieden, da sie meistens irgendwann nicht mehr funktionieren und dann in eine Sackgasse führen können (Stichwort Cash-Lock)

Alle Musterdepots "atmen" daher mit dem Markt, d.h. die Aktienquoten bewegen sich. Sofern diese Schwankungen im Rahmen bleiben, verändert sich im Depot nichts. Bei merklichen Abweichungen kann eine Feinsteuerung im monatlichen Anlageausschuss der Sutor Bank vorgenommen werden.

Bei monatlichen Sparplänen sollte schon durch den regelmäßigen Kauf des Musterdepots ein automatisches Rebalancing eintreten. Sollten nach dem Nachkauf durch die Sparrate noch größere Abweichungen zwischen Kundendepot und Musterdepot bestehen, wird das Kundendepot nochmal angepasst.
Sollten sich grundsätzliche Änderungen im Markt ergeben, zum Beispiel Hochzinsphase, kann das Modellportfolio angepasst werden. In Hochzinsphasen können Anleihen zum Beispiel attraktiver sein als Aktien. Wann eine solche Anpassung stattfindet, hängt vom Marktumfeld ab. Ein derart grundlegend verändertes Marktumfeld kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Wann dies der Fall ist, ist aber nicht starr definierbar.
Die Anlagen werden nicht durch Computerprogramme gesteuert. Die grundsätzliche Anlagestrategie basiert auf wissenschaftlicher Erkenntnis und bleibt langfristig erhalten. Die Feinsteuerung wird vom Anlageausschuss der Bank bestimmt. Sollten sich grundlegende Dinge wie z.B. rechtliche Änderungen oder Veränderung an den Kapitalmärkten ergeben, kann der Anlageausschuss auch in die grundsätzliche Anlagestrategie korrigierend eingreifen.
Unter Cash-Lock-Falle versteht man, wenn eine Anlagestrategie oder ein Computeralgorithmus zwingend vorschreiben, bei bestimmten Marktbedingungen Aktien zu verkaufen und in risikoarme Anlagen, wie zum Beispiel Geldmarktfonds („Cash“) zu wechseln. Wenn die Anlagerichtlinien oder der Algorithmus einen Wechsel zurück in Aktien nicht zulassen, bleibt der Anleger in risiko- und ertragsarme Anlagen investiert und verpasst langfristig höhere Renditechancen. Er sitzt also in der Falle.

Beim fairriester sehen die Steuerung der langfristigen Anlagestrategie und der Anlageausschuss grundsätzlich keine Reduzierung der Aktienquote auf null vor (Ausnahme: am Laufzeitende). Selbst wenn es zu einer solchen Situation kommen sollte, gibt es keine Regularien, welche einen Wiedereinstieg in Aktien verbieten.
Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist Dein und unser zuverlässiger Partner im fairriester. Sie ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Die Sutor Bank bietet als „Privatbank für alle“ mit ihrer Vermögensverwaltung für jedermann den unkomplizierten Einstieg in den Kapitalmarkt, leistet individuelle Vermögensberatung und managt zahlreiche Stiftungen. Für Finanzdienstleister entwickelt die Sutor Bank Finanzprodukte und übernimmt das technische und administrative Depotmanagement.

Bundesweit vertrauen über 320.000 Kunden der Vermögensverwaltung und -beratung der Sutor Bank.
Nein, solche Belange können aus folgenden Gründen nicht berücksichtigt werden:
  1. Grundsätzliches Ziel der Vermögensverwaltung ist es, den Kapitalmarkt als ganzes ohne Einschränkungen und Ausnahmen abzubilden.
  2. Eine ernsthafte Umsetzung eines solchen Versprechens, die über einen bloßen Marketingeffekt hinausgeht, ist praktisch schwierig. Fonds mit hunderten von Einzeltiteln müssten akribisch durchforstet werden, ob alle Anlagen diesen Zielen entsprechen und im Zweifelsfall käme eine große Anzahl an Fonds nicht mehr in Frage. Ob die verbleibenden Fonds noch ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko, Ertrag und Kosten erzielen könnten, ist fraglich.
  3. Was unter einer ethischen, sozialen oder ökologischen Geldanlage zu verstehen ist, ist für jeden eine Frage, auf die er eine individuelle Antwort finden muss. Eine allgemeine Definition gibt es nicht. Hierzu ein Beispiel: die Aktie eines Bio-Schweinemastunternehmens ist vielleicht für den Grillfan völlig akzeptabel, für einen muslimischen Anleger aber aus religiös-ethischen Gesichtspunkten bedenklich.
Die Vermögensverwaltung des fairriester basiert auf der Kapitalmarktforschung der letzten Jahrzehnte. Schön zusammengefasst, findest Du die zentralen Erkenntnisse in diesem PDF, in dem Lutz Neumann, der Leiter der Vermögensberatung der Sutor Bank, wissenschaftliches Investieren erklärt.
Auf die Zusammensetzung des Portfolios hast Du keinen direkten Einfluss. Nur durch die Wahl des Auszahlungsalters beeinflusst Du in Kombination mit Deinem Alter die Zusammensetzung des Portfolios. Den Rest übernimmt die ausgezeichnete Vermögensverwaltung der Sutor Bank für Dich, so dass Du Dich um nichts zu kümmern brauchst.
Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Jahre. Andernfalls können die leider nicht planbaren Schwankungen der Kapitalmärkte nicht in Form von sinnvollen Renditechancen genutzt werden. Außerdem sind rechtliche, insbesondere steuerliche Vorgaben, zu beachten.
Die Auswahl der ETFs hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Zunächst einmal muss er ins Portfolio passen. Außerdem spielen u.a. Kosten, Replizierungsmethode und Streuung über verschiedene Anbieter eine wichtige Rolle. Am Beispiel ishares siehst Du, dass die ETFs nicht unter Marketinggesichtspunkten ausgesucht werden.

13. Vertragsabschluss

Deine Daten werden bei uns zur internen Verwendung aufbewahrt und nicht an Dritte weitergegeben. Einzelheiten entnimmst Du unserer Datenschutzerklärung.
Du kannst einen Online-Antrag in ca. 10-15 Minuten online abschließen. Allerdings solltest Du Dir in Deinem eigenen Interesse vorher Zeit nehmen, Dich über Altersvorsorge und unser Produkt zu informieren.
Du brauchst Deinen gültigen Personalausweis und eine ausgedruckte, aber nicht unterschriebene Version des Vertrags. Solltest Du keinen Drucker haben, schicken wir Dir gerne ein Exemplar des Vertrags zu.
Dein zuständiges Finanzamt, Deine Steuernummer, Deine Steueridentifikationsnummer und Deine Sozialversicherungsnummer oder Zulagennummer.

Für den Fall, dass Du Zulagen für Deine Kinder beantragst, brauchst Du außerdem die zuständige Familienkasse und die Steueridentifikationsnummer des Kindes.

Wenn Du nur mittelbar zulagenberechtigt bist, dann brauchst Du die Steueridentifikationsnummer und Sozialversicherungsnummer oder Zulagennummer des Ehegatten.
Deine Steuernummer findest Du links oben auf dem Einkommenssteuerbescheid. Wenn Du noch nie einen Einkommenssteuerbescheid bekommen hast oder diesen gerade nicht finden kannst, kannst Du auch Dein Finanzamt anrufen.
Die Steuer-Identifikationsnummer wird seit 2008 jedem in Deutschland gemeldeten oder steuerpflichtigen Bürger zugewiesen und selbst Neugeborene bekommen eine. Sie ist lebenslang gültig und hat elf Stellen. Die Identifikationsnummer findest Du auf Einkommensteuerbescheiden sowie auf Lohnsteuerkarten und Lohnsteuerbescheinigungen. Du kannst auch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) schriftlich oder online unter www.bzst.de um Auskunft bitten.
Die Sozialversicherungsnummer behältst Du ein Leben lang und findest sie auf jedem Schreiben der Rentenversicherung. Manchmal schickt Dir auch Dein Arbeitgeber Informationen zur Sozialversicherungspflicht zu, auf denen die Sozialversicherungsnummer angegeben ist.

Wir kennen Deine Sozialversicherungsnummer nicht.
Du kannst aber auch einfach bei der Rentenversicherung oder Deiner zuständigen Krankenkasse schriftlich beantragen.

Deutsche Rentenversicherung Kontaktdaten:

  • Telefonnummer: 0800 / 1000 4800 (einfach kostenfrei anrufen und Sozialversicherungsnummer erfragen)
  • Mehr Infos zur Deutschen Rentenversicherung: www.deutsche-rentenversicherung.de

Was ist eine Sozialversicherungsnummer?

Sie besteht aus Buchstaben und Ziffern und ist eine sogenannte Personenkennzeichen zur eindeutigen Identifikation im Sozialversicherungswesen.

Beispiel: 61 174839 J 001

Hier kannst Du Deine Sozialversicherungsnummer ablesen

Sozialversicherungsausweis: Falls Du einen Sozialversicherungsausweis zur Hand hast, findest Du dort auch deine Versicherungsnummer abgedruckt (1. Bild).
Lohnabrechnung: Auf Deiner Lohnabrechnung findest Du Deine Sozialversicherungsnummer oben links (2. Bild).
Sozialversicherungsausweis Muster Sozialversicherungsnummer Muster
Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Da Du schon mal hier bist

Hast Du Dir schon einmal Gedanken um Deine Altersvorsorge gemacht? Schau Dir doch einmal die Lösungen von fairr.de an - hier hast Du einige Möglichkeiten, um Vermögen fürs Alter aufzubauen (günstig und sicher).

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Über fairr.de

Mit fairr.de kann jeder seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Das kostenlose fairr.de-Cockpit bietet eine individuelle Rentenprognose - komplett digital und flexibel.
Dazu bietet fairr.de Lösungen für die private und betriebliche Altersvorsorge. Optimale Geldanlage wird dabei mit staatlicher Förderung verknüpft: wissenschaftlich fundiert und mit guten Renditechancen.
Mit Hilfe des Postident Verfahrens bieten wir Dir eine einfache und bekannte Möglichkeit, Dich beim Online-Abschluss zu identifizieren. In Deutschland herrschen strenge Vorschriften zum Schutz vor Geldwäsche und anderen Wirtschaftsdelikten. Daher müssen wir sicherstellen, dass Du Du bist. Das heißt, dass Deine Angaben bzgl. Person und Anschrift der Realität entsprechen. Dies wird durch das Postident-Verfahren sichergestellt.

Ablauf: Im letzten Schritt des Online-Abschlusses musst Du Dich identifizieren. Wählst du dabei die Methode "Postident", musst Du ein Bild Deines Personalausweises hochladen. Anschließend wird Dir ein Postident-Coupon erstellt; diesen druckst Du aus und gehst damit zu einer Postfiliale. Dort wirst Du anhand Deines Personalausweises und des Coupons identifiziert.
Mit Hilfe von WebID bieten wir Dir eine einfache, schnelle und bequeme Möglichkeit, Dich beim Abschluss des fairriester zu identifizieren. In Deutschland herrschen strenge Vorschriften zum Schutz vor Geldwäsche und anderen Wirtschaftsdelikten. Daher müssen wir sicherstellen, dass Du Du bist, das heißt, dass Deine Angaben bzgl. Person und Anschrift der Realität entsprechen.

Die WebID Solutions GmbH ist ein führender Anbieter für rechtskonforme Identifikationsprodukte und weltweiter Pionier im Segment der Face2Face-Online-Identifikation. Sie ermöglicht Dir, Dich ganz einfach per Computer oder Smartphone zu identifizieren. Dazu benötigst Du lediglich eine funktionierende Videokamera (für den Video-Chat) sowie Deinen Personalausweis.

14. Wechseln

Ja, das kannst Du. Dazu musst Du zunächst einen Vertrag bei fairr.de abschließen. Im Anschluss kannst Du Dein Guthaben übertragen oder Deinen bisherigen Vertrag ruhend stellen (das heißt, Du zahlst nicht weiter ein, behältst aber den Vertrag). Den Übertrag kannst Du ganz einfach mit unserem Vordruck beantragen und unsere Partnerbank kümmert sich um den Rest.
Nein. Durch den Wechsel von einem Riestervertrag zu einem anderen geht Dir keine bisher erlangte Förderung verloren.
Durch einen Wechsel kannst Du die Vorteile des fairriester für Dich nutzen. Du profitierst von den niedrigen Gebühren über die gesamte Vertragslaufzeit und der ausgezeichneten Vermögensverwaltung unserer Partnerbank. Zudem profitierst Du von den ausgezeichneten Rentenbedingungen unserer Partnerversicherung. Als einziger Riester-Fondssparplan bieten wir Dir schon bei Vertragsabschluss klare und transparente Verrentungsbedingungen. Zudem ist der Wechsel bei uns kostenlos, denn bei fairr.de gibt es keine Abschlussprovisionen. Wenn Du Dein bisheriges Kapital überträgst, profitierst Du oft direkt von den niedrigeren Gebühren für größere Anlagesummen und unserer einzigartigen Auszahlungsphase.
Wenn Du bisher förderberechtigt warst, dann ändert sich durch einen Wechsel zu fairr.de nichts. Du musst allerdings einen neuen Zulagenantrag stellen, damit die ZfA (Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen) Deine neue Vertragsnummer kennt. Wenn Du beim Wechsel noch keinen neuen Antrag gestellt hast, kannst Du dies hier nachholen
Du kannst einen neuen Vertrag abschließen und Deinen bisherigen Vertrag ruhend stellen oder Du kannst Dein Guthaben zu uns übertragen.Um Dein bisheriges Guthaben in einem Riestervertrag zu uns zu übertragen, musst Du zunächst einen neuen Vertrag abschließen. Danach einfach im online Banking das Formular für den Anbieterwechsel ausfüllen, abschicken und um nichts weiter kümmern.
Den Namen und die Anschrift Deines bisherigen Anbieters sowie Deine bisherige Riestervertrag Nr. und natürlich das Übertragungsformular, das Du entweder im online Banking herunterladen oder Dir von uns zuschicken lassen kannst
Ja, wenn Du das Formular im Online Banking ausgefüllt hast, dann wird der Wechsel für Dich erledigt

15. Vererbbarkeit / Hartz IV

Beim Todesfall vor Rentenbeginn (also während der Ansparphase) erhält Dein Ehepartner (eingetragener Lebenspartner) eine Witwenrente, die aus dem bereits aufgebauten Kapital finanziert wird. Wenn kein Ehepartner (Lebenspartner) existiert, bekommen kindergeldberechtigte Kinder eine Waisenrente.

Beim Todesfall in der Auszahlphase gilt folgendes:

Wenn Du keine Hinterbliebenenabsicherung wählst, zum Beispiel weil Du keinen Partner und keine Kinder hast, wird nichts vererbt.

Wählst Du die Rentengarantiezeit von 10 Jahren, fällt Deine Rente minimal geringer aus. Stirbst Du zum Beispiel 6 Jahre nach Beginn der Rentenphase, wird das verbleibende Kapital aus 4 Jahren Rentenanspruch wiederum in Form einer Rente an Deine Hinterbliebenen ausbezahlt.

Im Falle der Restkapitalabfindung erhalten Deine Hinterbliebenen eine Rente aus dem bestehenden Restkapital. Dieses ergibt sich aus dem angesparten Kapital zum Rentenbeginn abzüglich der bis zum Tod bereits ausgezahlten Rentenzahlungen.

Das Kapital kann in beiden Phasen förderschädlich vererbt werden, das heißt, dass Du die Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen musst. In der Auszahlphase gilt dies aber nur mit einer Hinterbliebenenabsicherung.

Du bist im laufenden Jahr noch mittelbar zulageberechtigt über Deinen Ehepartner. Ab dem folgenden Jahr bist Du allerdings nicht mehr zulageberechtigt.

Du kannst das Kapital Deines Ehepartners förderunschädlich auf Deinen Vertrag übertragen, das heißt, dass Du die Zulagen und Steuervorteile nicht zurückzahlen musst.
Die Vererbbarkeit hängt von den Versicherungsbedingungen ab, die für die Leibrente gelten. In diesen werden die Rentengarantiezeit, der Rentenempfänger und eine mögliche Todesfallleistung festgehalten.
Hier müssen wir zwischen dem geförderten und dem ungeförderten Teil unterscheiden.
Für den Teil, für den Du staatliche Förderung und Zulagen bekommen hast, besteht nach § 12 Abs. 2 2. Sozialgesetzbuch II (SGBI)) Hartz IV-Schutz. Das heißt, dass Du dieses Vermögen nicht antasten musst, um Hartz-IV-Gelder zu erhalten.
Für den darüber hinausgehenden Teil Deines Riestervermögens ist die Rechtslage noch unklar, da dies weder vom Gesetzgeber geregelt wurde, noch ein Urteil von einer höheren Gerichtsinstanz gefällt wurde. Da Du allerdings über diesen Teil Deines Vermögens relativ frei verfügen kannst, ist es grundsätzlich so, dass hier kein Hartz IV-Schutz besteht.
Es könnte aber Ausnahmen geben. Riester-Renten werden häufig vom Gesetzgeber und den Gerichten wie Lebensversicherungen behandelt, wenn es um solche Fragen geht. Und zu Lebensversicherungen hat das Bundessozialgericht im Februar 2014 entschieden, dass die Verwertung der Lebensversicherung von den Einzelheiten des Falles abhängig gemacht werden muss (Az.: B 14 AS 10/13 R). Das übergeordnete Kriterium ist hier immer, ob die Auflösung „offensichtlich unwirtschaftlich“ ist. Faktoren, die eine wichtige Rolle bei der Einschätzung spielen, sind zum Beispiel, ob durch die Auflösung des Vertrages ein Verlust entsteht und in welcher Höhe, wie lange Hartz IV beantragt werden soll, und die Laufzeit, Aufbauleistung und Kündigungsfrist des Vertrages.
Ja, soweit es sich zu Beiträgen zu einem geförderten Riestervermögen handelt, werden Deine Beiträge von Deinem Einkommen abgezogen, bevor dieses auf Deinen Hartz-IV-Satz angerechnet wird.
Ab 2018 werden Riester-Renten in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bei der Berechnung nicht mehr voll angerechnet. Es wird ein Grundfreibetrag in Höhe von 100 Euro monatlich gewährt. Ist die Riester-Rente höher als 100 Euro, ist der übersteigende Betrag zu 30% anrechnungsfrei. Auf diese Weise können bis zu 202 Euro anrechnungsfrei gestellt werden.

Beispiel: Ein Rentner erhält 160 Euro Riester-Rente monatlich. Anrechnung wie folgt: 100€ plus (30% von 60€) =118 Euro. Insgesamt wären also 118 Euro in diesem Fall anrechnungsfrei.
Riester-Vermögen, das auf Beiträgen beruht, für die Du bereits staatliche Zulagen erhalten hast, ist nicht pfändbar. Dies gilt nach einem neueren Urteil des Landgerichts Aachen auch für Riester-Vermögen, das zwar förderfähig ist, für das Du aber noch keine Zulagen erhalten hast (Quelle: Urteil des Landegericht Aachens vom 8.4.2014 (Az. 3 S 76/13)). Nach einem früheren Urteil des Amtsgericht München ist solches förderfähiges Riester-Vermögen jedoch pfändbar (Quelle: Urteil des Amtsgericht München vom 12. Dezember 2011 (Az. 273 C 8790/11)). Einig sind sich die Gerichte jedoch, dass ungeförderte Riester-Vermögen pfändbar sind. Weiterhin werden die Riester-Rentenzahlungen berücksichtigt, wenn es um die Frage geht, ob das Einkommen im Alter die Pfändungsgrenzen übersteigt. Riester-Rentenzahlungen sind somit grundsätzlich pfändbar.
Grundsätzlich nein. Eine Ausnahme bildet die Entnahme zum Zweck der Eigenheimfinanzierung. Dies stellt aber eine Entnahme dar und ist nicht wirklich eine Beleihung.
Hinterbliebene: Versorgungsberechtigte Angehörige sind die Hinterbliebenen im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AltZertG. Dies sind der überlebende Ehegatte / eingetragene Lebenspartner des Kunden und die Kinder, für die er zum Zeitpunkt des Todes einen Anspruch auf Kindergeld oder auf einen Freibetrag nach § 32 Absatz 6 hat.

16. Wohn-Riester

Ja, das gesamte angesparte und steuerlich geförderte Kapital kann für den Bau oder Kauf einer Wohnung oder zur Finanzierung aufgenommener Darlehen verwendet werden.
Nein, eine Rückzahlpflicht des entnommenen Kapitals in den Riester-Vertrag besteht nicht.
Stattdessen führt die Zulagenstelle ein sogenanntes "Wohnförderkonto" für Dich, um die nachgelagerte Besteuerung des entnommenen Kapitals im Rentenalter zu berechnen.
Nur wenn keine Entnahme von gebildetem Kapital zu Wohnzwecken vorgenommen wurde bzw. ein entsprechender Antrag gestellt wurde.

17. AVWL

Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) gibt es erst seit 2006. Sie ersetzen in diversen Tarifverträgen die bisher gewährten Vermögenswirksamen Leistungen (VL). Wenn Dein Arbeitgeber Dir AVWL anbietet, unterstützt er damit Deine private Altersvorsorge. Der AVWL-Betrag wird vom Arbeitgeber direkt in einen AVWL-Vertrag gezahlt. Das ist ein zertifizierter Riester-Vertrag - wie zum Beispiel unser fairriester.

Vermögenswirksame Leistungen (VL) werden ebenfalls direkt vom Arbeitgeber angelegt. Wie der Name schon sagt, dienen sie nicht der Altersvorsorge, sondern der Vermögensbildung der Arbeitnehmer. Deshalb kann über VL-Vermögen bereits viele Jahre vor der Rente verfügt werden. Aus diesem Grund können VL nicht direkt mit Altersvorsorgeverträgen kombiniert werden.
Ein generelles Anrecht auf AVWL gibt es nicht. Dein Arbeitgeber kann sie anbieten, ist aber nicht dazu verpflichtet. In einigen Branchen ist die Zahlung von AVWL allerdings im Tarifvertrag festgeschrieben.
Das ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Normalerweise wird die Höhe der Leistung in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen oder sogar tarifvertraglich festgelegt. Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie bekommen beispielsweise 319,08 Euro (Azubis 159,48 Euro) pro Jahr (Arbeitgeber-Anteil). Du kannst die Zahlungen aufstocken (Arbeitnehmer-Anteil), um die staatliche Förderung besser auszunutzen.

Am besten fragst Du beim Betriebsrat oder in der Personalabteilung nach, ob und in welcher Höhe Dein Arbeitgeber AVWL zahlt.
Das funktioniert per Überweisung, und zwar in drei Varianten:
  • Dein Arbeitgeber überweist seinen AVWL-Beitrag auf Dein fairriester-Konto (Arbeitgeber-Anteil der AVWL).
  • Dein Arbeitgeber überweist Deinen AVWL-Beitrag auf Dein fairriester-Konto (Arbeitnehmer-Anteil der AVWL).
  • Du überweist zusätzliche Beiträge von Deinem Privatkonto auf Dein fairriester-Konto.
Die Überweisungen können regelmäßig (z. B. monatlich), unregelmäßig oder einmalig als Sonderzahlungen (z. B. ein Teil des Weihnachtsgeldes) erfolgen.

Hier kannst Du die AVWL beantragen. Einfach das Formular ausfüllen, unterschreiben und an die angegebene Adresse der Sutor Bank versenden.
Die Beiträge werden aus dem Netto-Gehalt, also nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben gezahlt. Deshalb gelten die „ganz normalen“ Riester-Regeln für die Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
Du kannst den Vertrag ruhen lassen. Dein bisher angespartes Riester-Kapital wächst dann ohne Beitragszahlung weiter. Alternativ kannst Du Beiträge selbst übernehmen und von Deinem privaten Konto überweisen. Dann ist Dein fairriester wieder ein ganz „normaler“ Riester-Vertrag.

18. Riester im Ausland

Ja, falls Du Mitglied der deutschen Rentenversicherung bist. Wohnst und arbeitest Du im Ausland, erhältst Du allerdings keine Riester-Förderung mehr.
Wenn Du ins EU-Ausland ziehst (auch falls für immer), musst Du die bereits erhaltene Förderung nicht mehr zurück zahlen. Allerdings erhälst Du auch keine weitere Förderung.

Die Förderung zurück zahlen musst Du nur, wenn Du in ein Land außerhalb der EU oder des EWR ziehst, zum Beispiel in die Schweiz, die Türkei oder in die USA. Zulagen und Steuervorteile (mehr aber auch nicht) müssen dann zurückgezahlt werden - allerdings nicht gleich und nicht alles auf einmal. Du kannst bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) einen Antrag stellen, dass Dir die Rückzahlung bis zum Rentenbeginn gestundet wird.

Für diese Stundung fallen Zinsen von 0,5 Prozent pro Kalendermonat an. Ein solcher Aufschub kann trotz dieser relativ hohen Zinsen sinnvoll sein, wenn eine Rückkehr nach Deutschland noch möglich erscheint. Kommst Du zurück und hast wieder Anspruch auf Riester-Förderung, erlässt Dir die ZfA den Rückzahlungsbetrag und die Stundungszinsen.

Bleibst du für immer außerhalb der EU, musst Du spätestens zum Rentenbeginn die komplette staatliche Förderung zurückzahlen. Allerdings wird auch dann nicht gleich die ganze Summe fällig: 15 Prozent der Rentenauszahlung müssen monatlich abgeführt werden, bis die erhaltene Förderung zuzüglich Zinsen erstattet ist. Das entspricht quasi einer Rentenbesteuerung von 15% durch die Zulagenstelle - wenn dann im Ausland keine hohe lokale Steuer hinzukommt ist diese Variante also durchaus attraktiv.
Nein, Du stellst den Vertrag beitragsfrei oder führst ihn ohne Zulagen weiter. Später bekommst Du aus dem angesparten Kapital eine Rente. Bitte beachte aber die Hinweise zur Rückzahlung der Förderung, falls Du dauerhaft in ein Land außerhalb der EU ziehst.
Ja, Zulagen und Steuervorteile (mehr aber auch nicht) müssen dann zurückgezahlt werden - allerdings nicht gleich und nicht alles auf einmal. Du kannst bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) einen Antrag stellen, dass Dir die Rückzahlung bis zum Rentenbeginn gestundet wird.

Für diese Stundung fallen Zinsen von 0,5 Prozent pro Kalendermonat an. Ein solcher Aufschub kann trotz dieser relativ hohen Zinsen sinnvoll sein, wenn eine Rückkehr nach Deutschland noch möglich erscheint. Kommst Du zurück und hast wieder Anspruch auf Riester-Förderung, erlässt Dir die ZfA den Rückzahlungsbetrag und die Stundungszinsen.

Bleibst du für immer außerhalb der EU, musst Du spätestens zum Rentenbeginn die komplette staatliche Förderung zurückzahlen. Allerdings wird auch dann nicht gleich die ganze Summe fällig: 15 Prozent der Rentenauszahlung müssen monatlich abgeführt werden, bis die erhaltene Förderung zuzüglich Zinsen erstattet ist. Das entspricht quasi einer Rentenbesteuerung von 15% durch die Zulagenstelle - wenn dann im Ausland keine hohe lokale Steuer hinzukommt ist diese Variante also durchaus attraktiv.