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Einmalanlage vs. Sparplan: Welches Vorgehen ist das bessere?

Sind Einmalanlagen in ETFs besser als ein monatlicher Sparplan? Rein statistisch schon. Du musst dich dabei aber auch wohlfühlen. Mehr dazu auf dieser Seite.
Lesedauer 6 Minuten
Zuletzt aktualisiert: 09.03.2022
Das Wichtigste in Kürze
  • Anlagestrategie:

    ETFs ermöglichen es dir, sowohl in Form einer oder mehrerer Einmalanlagen als auch in Form eines regelmäßigen Sparplans zu investieren. Manche Anbieter geben dabei Mindestsummen vor, z.B. “Sparplan ab 50 EUR monatlich” oder “Einmalanlage ab 500 EUR”.

  • Vorgehen:

    Sofern dein Anbieter keine erstmaligen Mindesteinlagen vorschreibt, kannst du Einmalanlagen vornehmen, wann du möchtest. Gleich zu Beginn, nach ein paar Monaten, gestückelt in zwei Investitionen kurz nacheinander oder in einem anderen Rhythmus. Sparpläne verstehen sich meist monatlich.

  • Entscheidung:

    Durch eine Einmalanlage hast du sofort mehr Geld im Portfolio und kannst stärker an der Wertentwicklung der Finanzmärkte teilhaben. Bedenke aber nicht nur die Chancen, sondern auch die bestehenden Risiken und dauernd schwankenden Kurse. 

Du liest gerade:

Bei guter Wertentwicklung ist die Einmalanlage mit positiven Effekten behaftet. Logisch: Je mehr Geld du sofort in deine ETFs investierst, desto mehr Geld kann sofort „für dich arbeiten“. Allerdings brauchst du dafür auch erst einmal Ersparnisse – und ein gutes Bauchgefühl hinsichtlich der vorhandenen Risiken: Das stellt sich ein, wenn du nur so viel Geld investierst, wie du über den Anlagehorizont nicht benötigst. Auf dieser Seite erfährst du, wie die Einmalanlage in ETFs funktioniert und wie sie sich im Vergleich zum monatlichen Sparplan auswirken kann. Und wenn du direkt Lust hast, dir eine konkrete Möglichkeit des ETF-Sparens anzusehen: Wirf einen Blick auf die ETF-Portfolios von Raisin Invest.

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Hinweis: Die Marke fairr gehört zur Raisin Pension GmbH, eine Tochter der Raisin DS GmbH, in Deutschland bekannt unter WeltSparen.

Für viele junge Anlegerinnen und Anleger ist die Börse noch neues Terrain. Sie möchten klein starten. Eine Einmalanlage spricht im ersten Moment gegen dieses “klein-Starten”. Doch wenn sich direkt eine positive Wertentwicklung einstellen sollte, kann sie für einen angenehmen Boost sorgen.

Beispielszenario

Nehmen wir rein beispielhaft an, du investierst 250 EUR monatlich in einen Sparplan und erzielst in den ersten zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von 6 % im Jahr. Diese 6 % sind natürlich rein hypothetisch, weil sich die zukünftige Wertentwicklung der Märkte nicht vorhersehen lässt. Im Vergleich von langfristigen historischen Wertentwicklungen kann man diesen Wert jedoch beispielhaft anführen. In diesem Fall hättest du deine Investition auf 32.652,86 EUR erhöht, wovon 8.652,86 EUR Gewinn sind. 

Nehmen wir jetzt an, dass du zusätzlich zum monatlichen Sparplan am Anfang eine Einmalanlage von 5.000 EUR vornimmst. So würdest du dein Anlagekapital im gleichen Zeitraum auf  41.607,10 EUR steigern, wovon 12.607,10 EUR Gewinn sind. Nur durch die Einmalanlage wären es rund 4.000 EUR mehr Rendite. 

Doch wie gesagt: Dies ist nur ein hypothetisches Positivbeispiel und es kann durch die bestehenden Risiken und schwankenden Kurse auch anders kommen. Es gibt keine Gewinngarantie.

Passt die Einmalanlage zu mir?

Die Frage lautet eigentlich nicht, ob die Einmalanlage “zu dir passt”, sondern, ob sie deiner Anlagestrategie entspricht. Also deiner Risikoneigung, deinen Zielen und deinem Anlagehorizont. Geldanlage ist ein rationales Thema. Allgemein gilt: Investiere nur Geld, das du für deinen Anlagezeitraum nicht benötigst. 

Wenn du dich bei einer anstehenden Einmalanlage nicht wohlfühlst, dann sind die genannten Aspekte entweder noch nicht ausreichend geklärt oder die einmalige Einzahlung großer Beträge kommt für dich einfach nicht in Frage. In diesem Fall kann es helfen, einen Schritt zurückzugehen und erst einmal mit einem Sparplan und kleineren Investitionen einzusteigen. Die Einmalanlage kannst du jederzeit nachziehen.

Vorgehen: So führst du deine Einmalanlage durch

Wir erklären das Vorgehen am Beispiel der Raisin Invest ETF-Portfolios. Bei Raisin handelt es sich um einen vielfach empfohlenen Anbieter, der weltweit diversifizierte ETF-Portfolios (ETF Robo) mit verschiedenen Risikoprofilen und einen ETF Configurator (von Raisin Pension) für individuelle Portfolios anbietet. Du kannst einen regelmäßigen ETF-Sparplan ab 50 EUR pro Monat einrichten oder auch eine Einmalanlage ab 500 EUR vornehmen. 

In beiden Fällen funktioniert das so:

  1. Du meldest dich als neue Anlegerin oder neuer Anleger an, führst das Post-Ident oder Video-Ident-Verfahren durch und wartest, bis dein Konto offiziell freigeschaltet ist. 

  2. Du entscheidest dich für eines der vier Portfolios oder setzt dein eigenes Portfolio aus diversen einzelnen ETFs zusammen. Beachte, dass die eigene Auswahl von ETFs komplexer sein kann, wenn du noch unerfahren bist.

  3. Du kannst nun entscheiden, wie viel Einmalanlage du investieren möchtest oder wie hoch deine monatlichen Investitionen im Rahmen eines Sparplans sein soll.

  4. Der Anbieter zieht die Summe(n) von deinem zuvor angegebenen Referenzkonto (z.B. dein Girokonto) ein und investiert sie automatisch in das ETF-Portfolio.

Häufige Fragen und Antworten rund um die Einmalanlage

Wichtig: Investiere nur Geld in deine ETFs oder dein ETF-Portfolio, auf das du die nächsten Jahre verzichten kannst. Das gilt für eine einmalige Investition gleichermaßen wie für eine monatliche Sparrate.

Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Der Wert der vermittelten ETF und Indexfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen und folgenden Risiken: 1. Allgemeine Risiken von Kapitalanlagen (wie Konjunkturrisiko, Zinsänderungsrisiko), 2. Wertpapierspezifische Risiken (wie Aktienkursrisiko, Bonitätsrisiko), 3. Spezielle Risiken von Anlagen in Investmentfondsanteile, 4. Spezielle Risiken von Anlagen in ETFs und Indexfonds, 5. Spezielle Risiken bei der Abwicklung von Wertpapieraufträgen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Risiken finden Sie hier.


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