Am vergangenen Mittwoch erlebten wir bei fairr.de eine Premiere der ganz besonderen Art. Unser erster Rentner, Dr. Karl Wickert und seine Partnerin Marianne, besuchten uns im fairr.de-Büro. Mit Sekt, Blumen und einem ganz besonderen Scheck feierten wir Karl und seine monatliche Zusatzrente aus dem fairrelax. In einem ausführlichen Interview stand uns Karl Rede und Antwort und erzählte, wie er auf fairr.de aufmerksam geworden ist, welche Erfahrungen er mit dem fairrelax gemacht hat und wie er seine freie Zeit jetzt nutzt.

Dr. Karl Wickert und Marianne mit dem Team von fairr.de

Dr. Karl Wickert und Marianne mit dem Team von fairr.de

Damit sich unsere Leser ein Bild über die Kunden von fairr.de machen können, würden wir uns sehr freuen, wenn Du Dich zu Beginn kurz vorstellen und etwas zu Deiner beruflichen Laufbahn und privaten Situation erzählen kannst.

Ich habe vor vielen Jahren Physik, Mathe, BWL und Informatik studiert. Danach habe ich 34 Jahre bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) gearbeitet und war dort 20 Jahre Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle. Die Stelle ist zuständig für die sicherheitstechnische Prüfung von gewerblichen Maschinen und Geräten, von der Gaststätte bis zur Industrie. Seit 1. Januar 2018 bin ich in Rente, weil ich die gesetzliche Altersgrenze erreicht habe und leider aufhören musste. Ich hätte gerne auch noch weitergearbeitet, so bin ich auf der Höhe meiner Leistungen gegangen. Ich betreibe aber schon viele Jahre nebenberuflich ein Ingenieurbüro, welches sich mit einem ähnlichen Themenkreis beschäftigt. Dafür bearbeite ich immernoch gelegentlich ein paar Aufträge für die Industrie.

Viele sagen ja im Ruhestand reiche 80% des letzten Netto-Einkommens. Damit kann ich überhaupt nicht übereinstimmen, schließlich habe ich jetzt viel mehr Zeit Dinge zu tun, die ich früher nicht tun konnte. Deswegen war es mir wichtig 100% meines letzten Nettoeinkommens zu erhalten, um mein Leben aktiv weiter zu gestalten.

Wie hast Du dich auf Deine Rente vorbereitet, welche Vorsorge-Maßnahmen hast Du getroffen?

Zunächst einmal habe ich natürlich in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Seit vielen Jahren wird aber über die sogenannte Rentenlücke diskutiert, nämlich, dass die gesetzliche Rente nicht mehr reicht. Was ich immer schon gemacht habe, ist Sparen und Geld zurücklegen. Als 2002 die Riester-Rente eingeführt wurde, hielt ich das Modell für sinnvoll, um mich noch zusätzlich abzusichern. Damals war ich aber fast schon zu alt, deswegen war mir bereits klar, dass mit der Riester-Rente kein großes Kapital mehr entstehen kann, dafür war die Laufzeit einfach zu kurz. Mir war es immer wichtig, genug Geld im Alter zu haben. Viele sagen ja im Ruhestand reiche 80% des letzten Netto. Damit kann ich überhaupt nicht übereinstimmen, schließlich habe ich jetzt viel mehr Zeit Dinge zu tun, die ich früher nicht tun konnte. Deswegen war es mir wichtig 100% meines letzten Nettoeinkommens zu erhalten, um mein Leben aktiv weiter zu gestalten.

Wie bist Du auf fairr.de aufmerksam geworden und was hat Dich dazu ermuntert zu uns zu wechseln?

Jens Jennissen, Geschäftsführer von fairr.de übergibt den Scheck

Jens Jennissen, Geschäftsführer von fairr.de, überreicht den Scheck

Da muss ich einmal länger ausführen, denn das ist eine lange Geschichte. Kurz nach der Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 habe ich ein Riester-Produkt abgeschlossen. Rückblickend muss ich leider sagen, dass dieses Produkt ein Fehler war. Mein erster Riester-Vertrag war auch auf einer Basis von Fonds, das erschien mir damals schon am renditestärksten. Leider haben aber die hohen Kosten die Rendite aufgefressen.

Ich habe mich bei der Stiftung Warentest belesen und bei der empfohlenen Gesellschaft angerufen, um das Produkt abzuschließen. Das ging aber nicht ohne Berater, es musste also extra ein Berater zu mir nach Hause kommen.

Ich brauchte gar keine Beratung, sondern wollte einfach nur das Produkt abschließen. Eigentlich habe sogar eher ich ihn beraten, als er mich. Nach sechs Jahren hat meine damalige Gesellschaft das Produkt eingestellt und mir nahegelegt, meine Riester-Rente zu wechseln. Bei der Suche nach einem neuen Riester-Vertrag ist mir aufgefallen, dass ich bei meinem ersten Vertrag schon Abschlusskosten bezahlt habe. Ich sollte aber bei meinem Wechsel erneut Abschlusskosten zahlen. Dagegen habe ich mich gewehrt, aber die Gesellschaft wollte daran nichts ändern. Schließlich hat mich aber nochmal ein Berater angerufen und gesagt, er würde mir die neuen Abschlussgebühren zurückzahlen, wenn er sich mit mir zu einem Gespräch treffen kann. Wir haben uns dann getroffen und lange über Finanzprodukte gesprochen, das Gespräch war gut, ich konnte Einiges dazu lernen. Wir haben dann für die Rückzahlung eine jährliche Rate von 200,00€ vereinbart, das hat dann auch wie vereinbart geklappt. Aber diese 800,00€ – die haben mir natürlich in meinem Riester-Investment gefehlt und nicht für mein Vermögen gearbeitet. Bis 2016 habe ich also weiter jährlich eingezahlt und auch die Zulagen erhalten. Kurz vor meiner Rente habe ich eine Bilanz gezogen, ich hatte in 14 Jahren eine Rendite meiner Riester-Produkte von 1,2% pro Jahr (ohne Zulagen). Das hätte ich selber besser gemacht. Deswegen waren meine ersten Riester-Renten ein Fehler.

Für mich war es leider zu spät in den fairriester zu wechseln.
Euch hätte es von Anfang an geben sollen!

Von euch habe ich vor ein paar Jahren in der Stiftung Warentest gelesen und euer Konzept auf Basis von ETFs, ohne Abschlussprovisionen und Ausgabeaufschläge hat mich sehr interessiert. Für mich war es leider zu spät in den fairriester zu wechseln. Euch hätte es von Anfang an geben sollen! Mein bisheriger Riester-Anbieter hat mich ein halbes Jahr vor Ablauf meiner Ansparphase angeschrieben und mir meine garantierte Rente mitgeteilt, das war sehr wenig. Dann habe ich mich daran erinnert, dass ich immer noch in ein ähnliches Produkt wechseln kann und habe mich telefonisch bei euch informiert. Euer Mitarbeiter hat mir daraufhin die Riester-Rentenversicherung fairrelax vorgeschlagen. So bin ich dann ein Jahr vor meinem Rentenbeginn doch noch zu euch gewechselt. Eure garantierte Rente war 26% höher!

Was unterscheidet fairr.de von anderen Anbietern?

Ihr habt ein Produkt und Konzept, bei dem die Sparer wirklich profitieren, das kann ich nur empfehlen! Ich investiere selber auch noch privat in ETFs, weil ich von der Anlage sehr überzeugt bin.

Die Riester-Rente ist in den vergangenen Jahren in der Presse sehr schlecht beschrieben worden. Es ist insoweit richtig, als dass Finanzierungsprodukte über gewerbliche Anbieter gescheitert sind, weil die hohen Kosten die Rendite aufgefressen haben. Deswegen wird heutzutage auch über ein Standard-Produkt diskutiert, welches diesen Nachteil vermeidet. Ihr habt diesen Nachteil bereits vermieden: mit einem entsprechenden Produkt und einem Konzept, bei dem wirklich die Sparer profitieren. Das kann ich nur empfehlen. Ich investiere selber auch noch privat in ETFs, weil ich von der Anlage sehr überzeugt bin.

Wie hast Du den Wechsel zu fairr.de wahrgenommen, sind währenddessen Fragen aufgetreten?

Ich habe mein Kapital ganz einfach per Antrag auf den fairrelax übertragen und auch aufgepasst, dass meine Zulagen mitkommen. Das war alles ganz transparent. Im Vorfeld habe ich von euch die Vertragsunterlagen bekommen, in denen ich alle Informationen gefunden habe, die ich für wichtig erachtete. Für mich war das ideal, ich habe das alles durchgearbeitet und schließlich unterschrieben.

Wie war der Prozess der Verrentung Deines Kapitals? Kannst Du den Ablauf kurz beschreiben, war dieser transparent und verständlich?

Ich habe kurz vor Ablauf eine Benachrichtigung von eurem Partner der MyLife Versicherung bekommen, in dem mir die Höhe meiner zu erwarteten Rente mitgeteilt wurde. Das war auch genau der Betrag, der mir versprochen wurde. Dann musste ich nur noch die Verrentung meines Kapitals beantragen. Alles hat problemlos funktioniert und ich hatte keine offenen Fragen mehr.

Welche Empfehlungen kannst Du jüngeren Generationen bezüglich der Altersvorsorge, aus Deiner heutigen Perspektive heraus, geben?

Ich würde jungen Leuten eine Kombination aus privater Spareinlage und staatlicher Förderung empfehlen.

Ich würde einen guten Riester-Vertrag abschließen, damit man von den Zulagen und einer langen Laufzeit profitiert. Dann würde ich entbehrliche Beträge jeden Monat bei einer Direktbank in ETF-Fonds anlegen. Die Perspektive bis zur Rente sind 40 Jahre, wenn man dann in einen breiten Fonds wie den MSCI World investiert, kann daraus ein gutes Vermögen entstehen, schließlich kann man mit einer Rendite von 6 bis 8 Prozent rechnen. Ich würde also jungen Leuten eine Kombination aus privater Spareinlage und staatlicher Förderung empfehlen.

Gib uns doch zum Abschluss noch einen kleinen Ausblick auf Deine Pläne für die kommenden Jahre.

Ich habe vor 15 Jahren angefangen ins Fitnessstudio zu gehen, das mache ich jetzt konsequent zwei Mal die Woche. Fit und beweglich zu bleiben ist mir sehr wichtig und hat mir sehr viel gebracht. Außerdem wandere ich viel und beschäftige mich sehr gerne mit Finanzthemen. Ich habe jetzt endlich Zeit täglich zwei Tageszeitungen zu lesen (eine Lokalzeitung und die Frankfurter Allgemeine) und lerne Spanisch, weil wir viel reisen. Und wenn ich dann noch Zeit finde, schreibe ich Gedichte und möchte das auch noch intensivieren!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Karl und Marianne für dieses tolle Interview und ihren Besuch bei fairr.de!


Über fairr.de
Mit fairr.de kann jeder seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Das kostenlose Vorsorge-Cockpit bietet eine individuelle Rentenprognose – komplett digital und flexibel.
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