Überall liest Du in den Medien die Riester-Rente wäre zu teuer und würde sich nicht lohnen. Dass sie sich lohnt, haben wir in einem vorherigen Artikel bereits erläutert. Heute räumen wir mit dem Vorurteil auf, die Riester-Rente wäre generell zu teuer. Natürlich gibt es am Markt Produkte, die besonders hohe Kosten aufweisen. Unsere Riester-Rente fairriester zeigt, dass es auch anders geht. 


In Kürze:
Aus einem Gewässer schaut nur eine Hand hervor und hält eine Wunderkerze

  • Das Produktinformationsblatt gibt relevante Informationen über Leistungen, Kosten, Chancen und Risiken von zertifizierten Riester-Renten.
  • Die Effektivkosten helfen Dir die Kosten der einzelnen Anbieter auf einen Blick zu erkennen und zu vergleichen.
  • Der fairriester hat die geringsten Effektivkosten in seiner Chancen-Risiko-Klasse.

Wir zeigen Dir, woran Du auf einen Blick erkennst, was eine Riester-Rente kostet und wie Du mehrere Produkte miteinander vergleichen kannst. Im Anschluss erklären wir Dir an einem Beispiel, welche Kosten bei dem fairriester auf Dich zu kommen könnten.

Seit dem 1. Januar 2017 müssen alle Anbieter von zertifizierten Altersvorsorgeprodukten (Riester- und Rüruprenten) ein Produktinformationsblatt verwenden und bereitstellen. Das Produkt­informations­blatt (kurz: PIB) schafft einen transparenten Rahmen, der es Kunden vereinfachen soll, die jeweiligen Produkte schnell und effizient zu vergleichen und auf einen Blick die Vor- und Nachteile zu erfassen. Insbesondere sind die wichtigsten Informationen zu Leistungen, Kosten, Chancen und Risiken der individuellen Produkte enthalten.

Was genau sind die Effektivkosten?

In dem PIB wird die einheitliche Kostenziffer Effektivkosten ausgewiesen. Die Effektivkosten muss jeder Anbieter angeben, um so den Kunden auf einen Blick die Kostenstruktur der Produkte offenzulegen. Die Effektivkosten zeigen, um wie viel Prozent pro Jahr im Durchschnitt die Rendite über die gesamte Vertragslaufzeit des Produkts reduziert wird.

Beispiel: Effektivkosten beim fairriester

Wie hoch die Effektivkosten beim fairriester sein können, haben wir Dir mit unserem fairr.de-Rechner anhand einer Beispielkundin dargestellt:
Lara ist am 1. Januar 1981 geboren, zahlt monatlich 87,00€ in ihren fairriester ein und hat ihren Vertrag am 1. Januar 2018 begonnen. Sie plant mit 67 Jahren in Rente zu gehen. Für Lara ergeben sich Effektivkosten von 1,01 Prozent. Nehmen wir an, Laras fairriester erzielt eine Marktrendite von 4% (während der Ansparphase), dann würde sie sich abzüglich der Effektivkosten über eine angenommene Rendite ihres fairriester von 2,99% freuen.
Das Fachmagazin Finanztest hat im August 2017 mehrere Anbieter von Riester-Renten, u. a. auf Basis ihrer Effektivkosten, verglichen. In der Chancen-Risiko Klasse 2 hat der fairriester die geringsten Effektivkosten aller Anbieter. Die Angaben unserer Beispielkundin Lara basieren auf den gleichen Annahmen, die die Zeitschrift Finanztest genutzt hat, um die Effektivkosten der Produkte zu vergleichen.

Vergleich der Effektivkosten von Riester-Fondssparplänen in der Chancen-Risiko Klasse 2

Tabelle Effektivkosten Riester-Renten Chance-Risiko-Klasse 2, aus Finanztest 10/17

Tabelle 1: Vergleich Effektivkosten in eigener Darstellung (Quelle: „Ich will mehr Rendite haben – Riester-Fondssparpläne und Fondspolicen“. In: Finanztest, Ausgabe 20/2017, S. 34-38.)

Die Kosten von fairr.de

Die Effektivkosten von fairr.de umfassen alle Kosten, die während der Laufzeit des fairriester jährlich anfallen. Sie beinhalten die Verwaltungs- und Vertriebskosten, die Kontoführungsgebühr sowie die Fondskosten.

Verwaltungs- und Vertriebskosten

Für die Verwaltung des angesparten Vermögens fallen jährlich Verwaltungskosten an, die an die Sutor Bank gezahlt werden. Diese sind abhängig vom Depotwert und betragen zwischen 0,25% und 0,75% des fairriester-Vermögens. In gleicher Höhe werden Kosten für die Vermittlung des Vertrages und die Betreuung durch fairr.de fällig, die von der Sutor Bank erhoben und an fairr.de weitergeleitet werden. Bei fairr.de werden diese Kosten in Abhängigkeit vom Depotstand in drei verschiedenen Gebührenkategorien gestaffelt. Die Prozentangaben beziehen sich auf die jährlichen Kosten, die fairr.de in Abhängigkeit des Depotstands für die gesamten Verwaltungs- und Vertriebskosten berechnet.

Gebührenkategorien

  1. 1,5% : Depotstand: 0€ – 5.000€
  2. 1,0% : Depotstand: 5000€ – 10.000€
  3. 0,5% : Depotstand: ab 10.000€

Kontoführungsgebühr

Für das Konto bei der Sutor Bank und das Depot, in dem die  Fondsanteile verwahrt werden, zahlst Du 2,25 Euro pro Monat. Diese Gebühr wird halbjährlich erhoben.

Fondskosten

Die Kosten des Portfolios in Höhe von 0,13% – 0,52% pro Jahr sind in den Fondspreisen bereits enthalten. Aus Transparenzgründen weisen wir sie trotzdem aus: Portfolio anzeigen

Wieviel zahlt Lara für ihren fairriester?

Im folgenden Beispiel sind die o.g. Fondskosten nicht mit einbezogen, da sie je nach Fondsauswahl variieren können.

Kommen wir noch einmal zurück zu unserer Beispielkundin Lara. Lara hat also am 1. Januar 2018 ihren fairriester abgeschlossen und zahlt jeden Monat 87,00€ ein. Da ihr Depotstand so erst langsam wächst, belaufen sich Ihre Verwaltungs- und Vertriebskosten vorläufig auf 1,5% jährlich. Nehmen wir also an, am Ende des Jahres liegen auf ihrem Depot bereits 1000,00€. So muss sie lediglich 3,50€ im Monat an Gesamtgebühren (Verwaltungs- und Vertriebskosten  15 Euro Jahr/ 1,25 pro Monat sowie 2,25 Euro/ Monat Kontoführungsgebühr) zahlen.

Diesen Wert kannst Du ganz einfach nachvollziehen, indem Du den Schieberegler in der folgenden Grafik auf Laras Depotstand von 1000,00€ ziehst.

Wenn Lara nach zwei Jahren Laufzeit und gleichbleibender Zahlungen eine Familie gründet und Zwillinge bekommt, profitiert sie von nun an von einer jährlichen Kinderzulage in Höhe von 600,00€. So könnte Ihr Depotstand nach vier Jahren bereits bei 5000,00€ liegen. Damit fällt sie in die zweite Gebührenkategorie und zahlt so jährlich nur noch 1,0% ihres Depotstands als Verwaltungs- und Vertriebskosten, also insgesamt 6,42€ monatlich.

Ein Jahr später verstirbt Laras sehr alte Großtante Edith und hinterlässt ihr eine Erbschaft von 5000,00€. Diese zahlt Lara als Einmalzahlung in ihren fairriester ein und erhöht ihr Vermögen so auf 10.000€. Von nun an profitiert Sie von der niedrigsten Gebührenkategorie und muss nur noch 0,5% ihres Depotstands als Verwaltungs- und Vertriebskosten zahlen, insgesamt also auch erneut nur 6,42€ monatlich, obwohl sich der Depotstand mehr als verdoppelt hat.

An diesem Beispiel wird klar, wie sich über die gesamte Vertragslaufzeit die sehr günstigen Effektivkosten positiv auf Laras Vermögen auswirken und ihr im Vergleich zu anderen Produkten mehr Rendite bringen. Das fairr.de Gebührenmodell motiviert also unsere Kunden schneller und effektiver zu sparen, weil dann die Gebühren proportional rapide sinken und die Rendite schneller steigt.


Über fairr.de
Mit fairr.de kann jeder seine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Das kostenlose Vorsorge-Cockpit bietet eine individuelle Rentenprognose – komplett digital und flexibel.
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