Mathe-Liebhaber und die, die es noch werden wollen, aufgepasst! Wir rechnen unseren fairriester und gehen dabei ganz besonders ins Detail. Anhand konkreter Szenarien und echten Kunden-Portfolios zeigen wir, dass der fairriester eine gute Option ist, sein Geld sinnvoll und effektiv anzulegen.


In Kürze:

  • Der fairriester ist ein Fondssparplan, der staatliche Zulagen und Steuervorteile als „Performance-Turbo“ nutzt.
  • Anhand von zwei Beispielszenarien zeigt sich, dass der fairriester auf lange Sicht besser performt als ein vergleichbarer ETF-Sparplan.
  • Auch drei echte Portfolios, die hier betrachtet werden, zeigen die positive Entwicklung des fairriester-Fondssparplans.

2014 ist fairr.de mit dem ersten Produkt fairriester gestartet. Der Fondssparplan kombiniert staatliche Förderung mit einer renditestarken Geldanlage in Form eines ETF-Sparplans. Um zu zeigen, dass das Konzept der Riester-Rente wirklich lohnenswert sein kann, haben wir Taschenrechner und Stift rausgekramt und losgerechnet.

Zuerst zeigen wir Dir anhand von zwei möglichen Szenarien, wie sich der fairriester im Vergleich zu einem kostengünstigen ETF-Sparplan entwickeln könnte, und wie überzeugend dabei die Performance ist. Damit Du aber wirklich ein Gefühl für den fairriester bekommst, kannst Du im Folgenden drei verschiedene Portfolios echter Kunden einsehen. So kannst Du nachvollziehen, wie sehr sich unser geförderter Fondssparplan lohnt. Denn die Idee der staatlichen Förderung in der privaten Vorsorge ist keinesfalls eine schlechte. Die Grundzulage und die Steuervorteile wirken nämlich wie ein Hebel und können als kostenloser Kredit vom Staat verstanden werden.

Der fairriester im Vergleich mit ETF-Sparplänen

 Wir haben zwei sehr unterschiedliche Szenarien erstellt, die Dir aufzeigen, welche Entwicklungschancen unser fairriester hat und wie Du am besten davon profitierst. Die Szenarien basieren auf den Rechnungen unseres Profirechners, mit dem Du auch für Dich ein Szenario ausrechnen kannst.

Szenario 1: Lukas, 28 Jahre, profitiert von voller Zulage

Unser erstes Beispiel zeigt den Fondssparplan von Lukas. Lukas ist 1989 geboren und möchte mit 67 Jahren in Rente gehen, er hat also noch 38 Jahre Vertragslaufzeit vor sich. Lukas ist Vater von zwei Kindern, die 2014 und 2016 geboren wurden und verdient 40.000€ brutto im Jahr.  Sein fairriester soll am 1. Januar 2018 beginnen. Lukas möchte jährlich so viel in seinen Vertrag einzahlen, dass er von der maximalen staatlichen Förderung profitieren kann. An Zulagen vom Staat erhält Lukas jährlich also: 175,00 Grundzulage + 600,00€ Kinderzulage (300€ pro Kind). Lukas profitiert so von einer jährlichen Zulage von 775,00€.

Um diese Zulage vollständig zu erhalten, muss er 4% seines Jahresbruttoeinkommens in den Fondssparplan einzahlen, also 1600,00€. Von diesem Betrag kann er die erwartete Zulage abziehen und muss so jährlich noch 825,00€ einzahlen, also 68,75€ monatlich.

In der gesamten Laufzeit seines fairriester erhält Lukas so insgesamt 19.059,00€ an Zulagen. Sein Steuervorteil ist dafür sehr viel kleiner, er beträgt 4.395,00€. Im folgenden Diagramm haben wir deswegen die Reinvestition seiner Steuervorteile vernachlässigt, weil Lukas erst von den Steuervorteilen profitiert, wenn er keine Zulagen mehr für seine Kinder bekommt.

Bei einem Rentenbeginn mit 67 Jahren erzielt Lukas mit einer angenommenen jährlichen Rendite von 4% ein Kapital zu Auszahlungsbeginn von 99.929,70€. Er entscheidet sich gegen eine Verrentung und für eine Netto-Auszahlung seines Ersparten. In diesem Fall muss Lukas zwar die staatliche Förderung (Zulagen u. Steuervorteile) zurückzahlen. Allerdings konnte er dieses Geld während der Ansparphase seines Vertrags wie einen kostenlosen Kredit vom Staat nutzen. Den Zinseszins der Förderung darf er nämlich behalten und hat so sein Vermögen noch erhöht. Abzüglich aller Steuern auf die Erträge kann Lukas nun über ein Nettovermögen von 69.349,74€ frei verfügen, dies entspricht einer Cash2cash-Rendite von 4,09%.

Cash2cash-Rendite
In diesem Artikel rechnen wir mit einer angenommenen Marktrendite von 4%. Lässt Du Dir das angesparte Kapital des fairriesters auszahlen und nicht verrenten, musst Du Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Dann profitierst Du aber immer noch von der sog. Cash2cash-Rendite. Dies ist der interne Zinsfuß der echten Netto- Zahlungsreihe nach allen Kosten inkl. Ersparnissen, Rückerstattungen und versteuerter Kapitalauszahlung.

 

Wir haben Dir die Rechnung von Lukas in unserem Profirechner verlinkt, so dass Du unsere Ergebnisse jederzeit nachvollziehen kannst: Zur Rechnung von Lukas.

Kurvendiagramm "fairriester" Szenario Lukas

Szenario von Lukas, Vergleich fairriester mit ETF-Sparplan von 2018 bis 2056
Quelle: fairr.de Profirechner

Eine Cash-Auszahlung des fairriester lohnt sich

Bevor Lukas seinen fairriester abschließt, fragt er sich, ob es für ihn nicht sinnvoller ist, wenn er den gleichen Sparbetrag in einen ETF-Sparplan (z.B. den MSCI World Index) investiert, der nicht gefördert ist und sehr geringe Laufkosten von 0,5% p.a. hat. Auf den ersten Blick erscheint ihm diese Variante flexibler, weil er jederzeit Geld entnehmen kann, und nicht an einem Vertrag gebunden ist. Mit unserem Profirechner haben wir beide Varianten durchgerechnet und kommen für Lukas zu einem sehr überzeugenden Ergebnis.

Da Lukas zu jeder Zeit die Möglichkeit hat, seinen fairriester zu kündigen und das Geld zu entnehmen, zeigt sich im Vergleich der Cash-Auszahlung, dass bei einer angenommenen Rendite von 4% beide Möglichkeiten zu Beginn annähernd gleich performen. Bereits nach neun Jahren Laufzeit kristallisiert sich heraus, dass die zusätzliche staatliche Förderung des fairriester bei einer Netto-Auszahlung zu einem höheren Gewinn führt als der herkömmliche ETF-Sparplan. Bei Rentenbeginn kann Lukas beim fairriester über ein besagtes Netto-Vermögen von 69.349,74€ verfügen, bei dem Vergleichsprodukt lediglich über 56.565,94€ und einer Cash2cash-Rendite von 2,82%. Besonders gravierend werden die Unterschiede ab April 2051, dann wird Lukas 62 Jahre alt. Ab diesem Zeitpunkt greift die sogenannte 12/62 Regel (Bedeutung: 12 Jahre Laufzeit und mindestens 62 Jahre alt). Von nun an sind 50% der Erträge aus Lukas fairriester steuerfrei, den verbliebenen Teil muss er dann auch nur noch mit seinem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuern und nicht mehr mit der Abgeltungssteuer.

Szenario 2: Rebecca, 28 Jahre, profitiert vom hohen Steuervorteil

 Unser zweites Beispiel ist der Fondssparplan von Rebecca. Sie ist auch am 12.04.1989 geboren und möchte ihren fairriester ebenfalls am 1. Januar 2018 beginnen. Auch sie plant einen Rentenbeginn mit 67 Jahren, verdient aber mehr als Lukas. Ihr Jahresbruttogehalt beträgt 50.000€ und sie hat keine Kinder. Rebecca zahlt monatlich 165,00€ Beitrag in ihren Fondssparplan ein und kommt auf einen Jahresbetrag von 2155,00€. Damit liegt ihr Beitrag über der maximal zulässigen Beitragsgrenze für staatliche Förderung (4% Jahresbrutto oder maximal 2100,00€), denn dafür müsste sie nur 152,00€ (4% des Jahresbrutto – Zulage von 175,00€) monatlich einzahlen. Durch die hohen Beiträge profitiert Rebecca mehr von den steuerlichen Vorteilen des fairriester als von den Zulagen. In ihren 38 Jahren Ansparphase profitiert sie von einem Gesamt-Steuervorteil von 20.905,00€ und erhält zudem noch 6.475,00€ Zulagen. Rebecca entscheidet sich, ihren jährlichen Steuervorteil als Sonderzahlung in den fairriester zu reinvestieren, um ihr Vermögen zu steigern. So kann sie abermals durch den Zinseszins profitieren und sich zu Beginn ihres Rentenalters bei einer angenommenen Marktrendite von 4%, über ein Gesamtkapital von 194.462,25€ € freuen. Auch sie entscheidet sich, wie Lukas, für eine Netto-Auszahlung und verfügt nun über ein Vermögen von 154.200,51€ mit einer Cash2cash-Rendite von 3,40%.

Reinvestition des Steuervorteils
In unserem Profirechner wird Dir der Gesamtsteuervorteil in der Ansparphase angezeigt. Um Dir aber die jährliche Reinvestition anschaulich zu machen, haben wir die Steuervorteile proportional über den gesamten Sparzeitraum reinvestiert: Der Steuervorteil von 20.905,00€ wurde durch 460 Sparmonate dividiert. Das monatliche Reinvest von 45,45€ haben wir auf den monatlichen Sparbeitrag addiert und rechnen so mit einem Monatsbeitrag von 210,00€.

 

Kurvendiagramm "fairriester" Szenario Rebecca

Szenario von Rebecca, Vergleich fairriester mit ETF-Sparplan von 2018 bis 2056
Quelle: fairr.de Profirechner

Reinvestition der Steuererstattungen erhöht Vermögen

Bevor sie den fairriester abschließt, vergleicht Rebecca den fairriester mit einem einfachen ETF-Sparplan mit 100% Aktienquote und 0,5% laufenden Kosten pro Jahr. Bei beiden Fondssparplänen geht sie von einer angenommenen Rendite von 4% aus. Da der ETF-Sparplan ungefördert ist, zahlt sie über die gesamte Laufzeit 165,00€ monatlich ein und kann keinen Steuervorteil reinvestieren. Bei dem Vergleichsprodukt erhält sie so nach 38 Jahren Laufzeit eine Cash-Auszahlung von 135.758,10€ und eine Cash2cash-Rendite von 2,82%. Rebeccas Netto-Vermögen wäre so deutlich geringer als das des fairriester, in den sie ihren jährlichen Steuervorteil zuzüglich reinvestiert hat. Im Diagramm haben wir Dir die Entwicklung des ETF-Vergleichsproduktes mit einem Monatsbeitrag und den fairriester mit seinen Beiträgen zuzüglich des Steuervorteils visualisiert. Auch Rebecca erzielt ab April 2051 einen deutlichen Sprung ihres Kapitals, denn auch bei ihr greift die 12/62 Regel.

Überspartes Vermögen
Da Rebecca jährlich mehr als die maximale Förderungssumme (2100€ minus Zulagen) in ihren fairrriester einzahlt, kann sie dieses ungeförderte Kapital förderunschädlich entnehmen (ohne Zulagen oder Steuervorteil zurückzuzahlen). Die entnommenen Erträge muss sie aber mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern. Diese Verfügungen (sogenannte Teilkündigungen) sind nur während der Ansparphase zulässig. Weiterhin kann Rebecca erst zwei Jahre nach ihrem Vertragsbeginn Geld entnehmen, und das auch nur einmal jährlich. Außerdem muss sie mindestens auf 1000,00€ ihres ungeförderten Kapitals zugreifen.

 

Damit Du die Rechnung von Rebeccas Fondssparplänen nachvollziehen kannst, haben wir Dir sowohl die Rechnung mit 165,00€ Monatsbeitrag verlinkt als auch die mit dem reinvestierten Steuervorteil.

Einblick in echte fairriester Sparpläne

Nachdem wir Dir anhand der zwei Szenarien gezeigt haben, welche monetären Vorteile der fairriester bringen kann, zeigen wir jetzt noch einmal Beispiele aus der Realität. Du darfst in drei verschiedene Kunden-Portfolios hereinschauen und Dir von der Vermögensentwicklung seit Eröffnung einen eigenen Eindruck verschaffen.

1. Alexfairriester seit 2015

Alex ist Mitte Zwanzig, hat keine Kinder und rechnet mit einem Rentenbeginn von 67 Jahren. Er profitierte vom Berufseinsteigerbonus (einmalig 200,00€) und aktuell besonders von den Steuererstattungen. Er hat seinen fairriester im April 2015 begonnen und in den ersten Monaten regulär eingezahlt. Im Verlauf lässt sich erkennen, dass er mehrmals große Einzahlungen von 1000€ bis 10.000€ getätigt hat, womit er in die günstigste Gebührenstufe von 0,5% gerutscht ist. Da Alex seinen fairriester überspart, konnte er im Mai 2017 4000,00€ ungefördertes Kapital entnehmen. Alex kann sich seit Vertragsbeginn über eine Wertentwicklung von 24% freuen. Hinzu kommen noch Zulagen und Steuervorteile.

fairriester Fondssparplan von Alex
Quelle: Cockpit von Alex, Entwicklung des fairriester

2. Franziska – fairriester seit 2016

Franziska ist dreißig Jahre alt und plant einen Rentenbeginn mit 65 Jahren. Sie hat keine Kinder und hatte seit 2012 einen Riester-Fondssparplan bei der DWS. Diesen hat sie mit einem Kapital von ca. 6000,00€ im Juni 2016 auf den fairriester übertragen lassen. Seitdem liegt die Performance im Vertrag bei ca. 16% (ohne Zulagen und Steuervorteil). Franziska kombiniert regelmäßige Einzahlungen mit Sonderzahlungen mittels Überweisung auf Ihr fairriester-Depot. Sie nutzt so die jährliche Höchstfördersumme von jährlich 2.100€ abzüglich der Zulage für Ihren Vertrag.

fairriester Fondssparplan von Franziska
Quelle: Cockpit von Franziska, Entwicklung des fairriester

3. Wandafairriester seit 2016

Wanda ist Ende dreißig, hat zwei Kinder und ist selbstständig. Sie ist über ihren Ehemann mittelbar zulagenberechtigt, da dieser Angestellter ist. So muss sie nur einen jährlichen Sockelbeitrag von 60,00€ zahlen um von den vollen Zulagen zu profitieren. Wanda plant eine Auszahlung ihres Kapitals zum 01.07.2040. Sie hat seit dem 30.12.2015 einen fairriester und hat zu Beginn einmalig 60,00€ eingezahlt. Seitdem zahlt sie lediglich 5,00€ monatlich ein. Sie erhielt neben Ihrer Zulage von 154,00€ auch noch für ihre beiden Kinder jährlich eine Zulage von 485,00€ (300,00€ für ein Kind nach 2008 geboren + 185,00€ für ein Kind vor 2008 geboren). Die reine Wertentwicklung Ihres Portfolios beträgt 9,8%.

fairriester Fondssparplan von Wanda
Quelle: Cockpit von Wanda, Entwicklung des fairriester

 

Wir hoffen, dass Dir diese sehr konkreten Einblicke zur Performance des fairriesters weiterhelfen konnten. Hast Du noch weitere Fragen, steht unser Customer Happiness-Team Dir per Telefon, E-Mail und Chat zur Verfügung! Hier siehst Du noch einmal alle Vorteile des fairriesters auf einen Blick: Zum fairriester.


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